Andreasen

Keine Sperre! Andreasen bleibt verschont

Der Fall „Leon Andreasen“ und dessen Handspiel im Spiel gegen den 1. FC Köln ist abgeschlossen: Der Spieler von Hannover 96 wird nicht gesperrt. Das gab der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Donnerstagabend bekannt. Am Ende stellte sich heraus: Der DFB hätte gar keine Untersuchung aufnehmen müssen.

Köln/Hannover – Dr. Anton Nachreiner, der Vorsitzende des DFB-Kontrollausschusses, wurde nach der Entscheidung vom DFB mit den Worten zitiert: „Wir haben die Angelegenheit eingehend geprüft. Im Endeffekt hat der Schiedsrichter eine Tatsachenentscheidung getroffen. Eine Bestrafung des Spielers wäre unserer Einschätzung nach nur dann möglich gewesen, wenn Herr Andreasen auf eine Befragung durch den Schiedsrichter wahrheitswidrig geantwortet hätte. Dies ist nicht der Fall.“

Dankert mit widersprüchlichen Aussagen

Andreasen hatte in der 39. Minute am vergangenen Sonntag den Ball mit dem rechten Unterarm zum spielentscheidenden 1:0 für Hannover ins Tor befördert. Schiedsrichter Bastian Dankert hatte nach dem Spiel noch erklärt, Andreasen hätte mit dem Rücken zu ihm gestanden und er hätte deswegen das Handspiel nicht sehen können. Er sei davon ausgegangen, der Spieler habe den Ball mit der Brust über die Linie befördert.

Im Rahmen der Untersuchung allerdings erklärte er dann, er habe die Situation gar nicht gesehen. Nur aufgrund dieser veränderten Aussage konnte der DFB Ermittlungen aufnehmen. Aus einer Tatsachenentscheidung wurde eine nicht bewertete Situation. Schließlich entschied sich der DFB aber doch dafür, Dankerts erste Ausführungen am Sonntag zu berücksichtigen und auf Tatsachenentscheidung zu befinden. Und die ist beim DFB bekanntlich unverrückbar.

Was meint Ihr? Die richtige Entscheidung? Oder hätte Andreasen gesperrt werden sollen? Nutzt die Kommentarfunktion weiter unten und diskutiert mit!

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