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Torjäger-Duell: Müder Modeste gegen gefeierten Ujah

Es ist das Duell zwischen dem SV Werder Bremen und dem 1. FC Köln: Tony gegen Tony, Ujah gegen Modeste! Der eine hat gerade erst zwei Tore geschossen, der andere wirkt nach tollem Saisonstart etwas müde. Am Mittwoch zählt das aber alles nichts: Dann zählen nur Tore für die nächste Runde im DFB-Pokal.

Köln/Bremen – Es tut sich wunderliches in Bremen. Die Grün-Weißen werden gegen Köln in Weiß-Rot auflaufen. Kölner Farben für das Spiel gegen den Effzeh? Ein Sondertrikot macht es möglich, das ausgerechnet in den Farben des Gegners gehalten ist. Präsentiert wurde es passenderweise von Anthony Ujah.

Kein Wunder also, dass sich der Stürmer des SVW darin wohl fühlt. Einzig: Tore schießen soll er im neuen Jersey nicht, zumindest, wenn es nach dem 1. FC Köln geht. „Wir kennen ihn gut, er kennt unsere Innenverteidiger aber nicht“, sagte Peter Stöger am Montag. „Allerdings  kennen sie ihn auch nicht“, fügte der Österreicher an. Ein offenes Spiel also, in dem der Nigerianer besonders motiviert sein dürfte. Schließlich wechselte er im Sommer unter großem Getöse (Stichwort: 100% Werder) für knapp 4,5 Mio. Euro an die Weser.

Beim FC waren sie darüber nicht allzu böse. Schon vor der Saison 14/15 hatte es Zweifel gegeben, ob Ujah den Ansprüchen der Bundesliga genügen würde. Das tat er eindrücklich mit zehn Saisontoren. Doch das Gefühl, der mittlerweile 25-Jährige sei nicht weit von seinem Zenit entfernt, ließ die Kölner nicht los. Schon vor der Winterpause im Dezember 2014 loteten sie aus, ob Anthony Modeste nach Köln zu holen sei. Man wollte sich verbessern: im Strafraum generell, im Luftkampf speziell. Bislang ist der Wechsel perfekt aufgegangen.

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