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Derby-Held Finne: Einsatzzeit als Knackpunkt

Bard Finne weiß, wie man Bayer Leverkusen ärgert. Der Norweger war es, der vergangenen April das 1:1 gegen die Werkself erzielte und damit zum Helden von Müngersdorf für einen Tag wurde. Ein halbes Jahr später steht der Stürmer des 1. FC Köln am Scheideweg: Bis zum Ende des Jahres gibt er sich Zeit, beim Effzeh endlich mehr Spielzeit zu bekommen. Am besten schon gegen Leverkusen.

Köln – Der GEISSBLOG.KOELN traf den 20-Jährigen und sprach mit ihm über das Derby, seine knapp zwei Jahre in der Domstadt und die Frage, was passieren könnte, wenn er nicht auf die erhoffte Einsatzzeit kommen sollte.

GBK: Herr Finne, Sie hatten einen schwierigen Saisonstart, waren lange nicht im Kader. Dann kamen Sie bei der U21 zum Einsatz, trafen doppelt und sind seitdem dabei. War das Regionalliga-Spiel für Sie eine Art Brustlöser?
BARD FINNE: „Die 90 Minuten Spielpraxis zu bekommen, hat mir gut getan. Ich hatte mich in der Vorbereitung gut gefühlt, war gut in Form. Da war es jetzt wichtig für mich zu spüren, dass ich wieder näher dran bin. Jetzt kämpfe jeden Tag darum, mehr Einsatzzeit zu bekommen.

Das 4-4-2 ist vorteilhaft für mich

Wie schwer war der Saisonstart für Ihr Selbstvertrauen?
Es war nicht einfach, aber ich merke jetzt, dass ich konkurrenzfähig bin. Gegen Bremen habe ich die ersten Pflichtspiel-Minuten der Saison bei den Profis absolviert. Jetzt kämpfe ich darum, dass ich regelmäßig Spielzeit bekomme.

Bei fünf Stürmern im Kader ist das gar nicht leicht. Simon Zoller ist bereits auf die Außenbahn ausgewichen, um dort eine Option zu sein. Auf welcher Position sehen Sie sich am ehesten?
Wir haben viele Stürmer. Da muss ich meine Qualitäten in jedem Training neu zeigen. Ich fühle mich am wohlsten in einem 4-4-2 mit zwei Stürmern. In dieser Rolle habe ich meine besten Spiele gemacht, auch, wenn ich genauso auf den Außen spielen kann. Für mich ist es vorteilhaft, dass wir oft im 4-4-2 spielen.

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  1. RS

    Tja,
    wann darf der kleine Norweger nur mal ran und sich wirklich mal etwas länger auf dem Platz beweisen. Bei den aktuellen Leistungen von Modeste sollte das doch machbar sein…schlechter geht kaum. Der Junge will vor allen Dingen und hat den nötigen Biss. Auch neben Modeste wäre das mal sehr interessant.
    An die Redaktion: Fragt doch mal den Trainer warum unser Finne nie ran darf…und bitte nicht einfach die Antwort akzeptieren: „Er ist halt noch nicht so weit…“


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