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Hoffnung bei Hector: Einsatz doch nicht in Gefahr?

Am Dienstag sah es noch so aus, als ob der 1. FC Köln ernsthaft um Jonas Hector bangen müsste. Der Nationalspieler laboriert an den Folgen einer Oberschenkelverletzung, die er sich in Paris beim Länderspiel Deutschlands gegen Frankreich zugezogen hatte. Am Mittwoch stand er überraschenderweise wieder auf dem Trainingsplatz. Ein Einsatz gegen Mainz 05 am Samstag ist damit wahrscheinlich.

Köln – Er lächelte und war von Anfang an wieder mittendrin: Jonas Hector hat am Mittwoch die Vorbereitung beim 1. FC Köln auf das bevorstehende Bundesliga-Spiel gegen den FSV aufgenommen. Die Oberschenkelprellung scheint er überwunden zu haben, die Gedanken an die Erlebnisse von Paris konnte er auf dem Trainingsplatz vergessen. Der für die Geissböcke so wichtige Linksverteidiger ist auf einem guten Weg, rechtzeitig für Samstag wieder fit zu sein.

Großes Fragezeichen hinter Hector-Ersatz Svento

Nach seiner Prellung hatte es bis zum Mittwochmorgen noch danach ausgesehen, als ob der FC ein gravierendes Problem auf der Position hinten links in der Viererkette haben könnte. Denn auch hinter Hectors Vertreter Dusan Svento steht noch ein Fragezeichen. Der Slowake weilt aktuell aus privaten Gründen bei seiner Familie in Salzburg. Trainer Peter Stöger hatte schon am Dienstag angedeutet, dass es dem 30-Jährigen mental nicht gut genug gehen könnte, um Samstag einsatzfähig zu sein.

Deshalb gab es am Mittwoch das große Aufatmen am Geißbockheim, als zumindest Hector wieder mittrainieren konnte. „Wir hoffen, dass es gleich bleibt. Dann gibt es die Hoffnung, dass er spielt“, resümierte Stöger. „Es war geplant, dass er nur eigenes Programm macht. Aber es sieht Gott sei Dank gut aus.“ Und dann fügte er mit Blick auf die anderen Rekonvaleszenten an: „Die, die hier (im Training) sind, dürften am Wochenende zur Verfügung stehen.“ Heißt: auch Hector.

Einzig sagen wollte der zurückgekehrte Nationalspieler nichts. Selbst dutzende Schulkinder, die nach einem Autogramm ihres Idols lechzten, an den Zäunen zum Trainingsplatz standen und Hectors Namen riefen, sahen hinterher nur, wie Hector mit gesenktem Blick wort- und grußlos in die Kabine huschte.

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