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Wiedersehen mit einem Freund aus alten Zeiten

Peter Stöger ist noch nicht lange in der Bundesliga tätig. Doch mit dem einen oder anderen Trainerkollegen pflegt der Österreicher einen engen Kontakt. Das gilt auch für Dirk Schuster. Den Ex-Spieler des 1. FC Köln und den heutigen Trainer der Geissböcke verbindet eine gemeinsame Zeit in Österreich. Kein Wunder, dass Stöger viel Lob für den SV Darmstadt 98 übrig hat.

Köln – Andre Breitenreiter gehört auch zu denjenigen, zu denen Stöger einen guten Draht hat. Den Schalke-Coach kennt der 49-Jährige noch aus der Zweiten Liga von den Duellen mit Paderborn. Man kennt sich, man schätzt sich – und manchmal gibt es sogar über Gebühr Lob für die eigene Arbeit. Wie nach dem 3:0-Sieg der Kölner auf Schalke, als Breitenreiter den Effzeh eine „Top-Mannschaft“ nannte.

Die machen einen lässigen Job

Dirk Schuster. (Foto: twitter.com/sv98)

Dirk Schuster.

Stöger dürfte nichts dagegen haben, wenn sein Team am späten Freitagabend von Dirk Schuster ein ähnliches Lob erhalten würde. Denn dann hätte der Effzeh erneut eine gute Leistung abgeliefert und womöglich erneut drei Punkte in der Fremde geholt. „Ich freue mich auf Dirk, den ich mag und schätze“, sagt Stöger und schickt schon einmal Blumen nach Darmstadt. „Die machen einen echt lässigen Job und ich hoffe, dass sie in der Liga bleiben. Aber ich hoffe natürlich auch, dass sie hinter uns stehen werden.“

Stöger und Schuster – beide kennen sich aus der gemeinsamen bei Admira Wacker. Schuster, der 1996 zum FC gewechselt war und zwei Jahre später mit den Geissböcken abstieg, spielte im Sommer 2000 in der Türkei bei Antalyaspor. Eine unglückliche Zeit, die ein Ende brauchte. Schuster bekam ein Angebot von Admira Wacker und wechselte nach Österreich.

Wir hatten richtig Spaß

Dort traf der mittlerweile 32-jährige Haudegen den zwei Jahre älteren Stöger. Der heutige FC-Coach ließ damals seine Karriere bei Wacker ausklingen und spielte fortan – wenngleich nur für eine halbe Saison – mit Schuster zusammen. „Das war nicht lange, aber wir haben uns richtig gut verstanden“, sagt Stöger rückblickend. Schuster wechselte noch in der Winterpause zurück nach Deutschland zum LR Ahlen.

Der Kontakt ist trotzdem geblieben. „Wir haben uns vor kurzem bei einer Veranstaltung in Köln getroffen und richtig Spaß gehabt“, freut sich Stöger auf das Wiedersehen am Freitagabend. Dann aber wird wohl nur einer der beiden wieder richtig Spaß haben – zumindest über 90 Minuten.

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