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Stöger witzelt: Kießling wäre einer für den Effzeh

Peter Stöger hat am Sonntag im „Doppelpass“ auf „Sport1“ mit einem Schuss Humor auf die Frage geantwortet, ob Stefan Kießling nicht einer für den 1. FC Köln wäre, um dessen Sturmproblematik zu beheben. Die Diskussion knüpfte an die Frage an, ob der Angreifer von Bayer Leverkusen die Werkself noch im Winter verlassen könnte. Kießling hatte am Samstag gegen Mönchengladbach mit zwei Toren und zwei Vorlagen geglänzt.

Köln/München – Stöger reagierte auf die Nachfrage zum möglichen Interesse des Effzeh am Bayer-Urgestein gelassen. „Das sprengt unsere Grenzen. Aber er hätte ganz gute Chancen, dass er bei uns spielt“, sagte der FC-Coach mit einem Lächeln. In Leverkusen hat der 31-Jährige seinen Stammplatz an Neuzugang Chicharito verloren, durfte nach Wochen erstmals wieder von Beginn an auflaufen und traf gleich doppelt.

Dann machen wir den Rest

„Über die Qualität müssen wir nicht sprechen. Aber das halte ich für ausgeschlossen“, sagte Stöger deutlich, um dann weniger ernst anzufügen: „Wenn sie wollen, dass er glücklich ist, wenn er in Köln wohnen bleiben will und wenn sie sich am Gehalt beteiligen, dann machen wir den Rest.“

Generell geht Stöger davon aus, dass Kießling in Leverkusen bleiben wird, obwohl dessen Ehrenrunde in der Fankurve am Vortag bereits als Zeichen gewertet wird, dass der 1,91 Meter große Ex-Nationalspieler noch im Winter Reißaus nehmen könnte. Stöger stellte sich dagegen vor seinen eigenen Stürmer Anthony Modeste und zeigte sich zuversichtlich, dass der Franzose bald wieder für den FC treffen werde. „Er ist in einer schwierigen Phase. Aber wir wissen, was wir an ihm haben und er ist mit dafür verantwortlich, dass wir bislang eine Saison spielen, in der wir nicht über den Abstiegskampf reden.“

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