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Ist Olkowski bereit für das Gladbach-Derby?

Pawel Olkowski wird aller Voraussicht nach gegen Borussia Mönchengladbach in die Startelf des 1. FC Köln zurückkehren. Der Rechtsverteidiger wird dringend benötigt, da mit Marcel Risse und Simon Zoller die komplette rechte Seite ausfällt. Aber hat der Pole auch die nötige Form? 

Köln – Gegen den VfB Stuttgart stand Olkowski letztmals in der Kölner Anfangsformation. Beim 1:3 der Geissböcke daheim gegen die Schwaben machte der 26-Jährige allerdings keine gute Figur, brachte mit seinem Fehler vor dem 1:1 den FC auf die Verliererstraße.

Es wird besser, Gott sei Dank

Anschließend musste er in die U21, wurde gegen Wolfsburg aus dem Kader gestrichen. Gegen den HSV und Frankfurt saß er dann wieder auf der Profi-Bank. Einsatzminuten bekam er allerdings keine. Ist Olkowski bereit, um im Derby die Gladbacher zu stoppen?

„Es wird besser, Gott sei Dank“, sagte Peter Stöger am Dienstag, klang dabei aber nicht völlig überzeugt. Seine Begeisterung hält sich in Grenzen, Risse und Zoller gleichzeitig ersetzen zu müssen. „Das Entscheidende bei Pawel ist, dass er die Situation annimmt und sich verbessern will. Und das hat er.“

Sörensen auch eine Option auf rechts

Frederik Sörensen und Pawel Olkowski.

Frederik Sörensen und Pawel Olkowski. (Foto: GBK)

Besteht Olkowski im Borussia-Park den Härtetest? Alternativ müsste Stöger deutlich umfangreicher umbauen. Er könnte auch Frederik Sörensen als Rechtsverteidiger in einer Viererkette bringen – wie in der Schlussphase gegen Frankfurt. Da Stöger aber wahrscheinlich variabel bleiben möchte und mit Dominic Maroh, Mergim Mavraj und Dominique Heintz bereits drei weitere Innenverteidiger auf dem Feld haben dürfte, würde Sörensen als zusätzlicher, gelernter Zentrumspieler den fließenden Wechsel von Dreier- auf Viererkette wie gegen die Eintracht erschweren.

Jene taktische Variabilität hätte der 1. FC Köln dagegen mit Olkowski, da der Pole nicht nur defensiv auf der rechten Außenbahn agieren kann, sondern auch vorgeschoben im Mittelfeld. So, wie er es in der vergangenen Saison gegen Hoffenheim erfolgreich praktiziert – und dabei gleich zwei Tore erzielt hatte. Gegen eine solche Leistung wie im vergangenen Jahr in Sinsheim würden sich die FC-Verantwortlichen nicht wehren.


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