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Marcel Risse kehrt zurück: „Er wird uns gut tun“

Ausgerechnet im Derby gegen Borussia Mönchengladbach musste Marcel Risse zuschauen. Der Rechtsaußen des 1. FC Köln hatte sich gegen Eintracht Frankfurt die fünfte Gelbe Karte abgeholt und verpasste das Duell mit dem Erzrivalen am Niederrhein. Gegen Hertha BSC kehrt Risse nun zurück.

Köln – „Ich wusste sofort, was das bedeutet“, sagte Risse über die Gelbe Karte gegen Frankfurt. Ein freies Wochenende, das sich nicht frei angefühlt hatte. „Es war schwer, das Spiel vom Fernseher aus zu schauen“, so der 26-Jährige.

Sechs Spiele ohne Risse – vier davon gingen verloren

Am Freitagabend darf er wieder auf dem Rasen stehen. Dass er dies von der ersten Minute an tun wird, daran besteht kein Zweifel. In seinen bislang 50 Bundesliga-Spielen für die Geissböcke stand Risse 47 Mal in der Startformation, in dieser Saison 20 von 21 Mal sogar über die vollen 90 Minuten. Nur sechs Spiele hat er seit dem Aufstieg im Sommer 2014 gesperrt oder verletzt verpasst – vier davon verloren die Kölner.

Am Freitag soll Risse dabei helfen, die Geissböcke zum Sieg über Hertha BSC zu führen. „Marcel ist ein ganz wichtiger Spieler für uns – nicht nur sportlich, sondern auch in der Gruppe“, lobte Trainer Peter Stöger seinen Schützling. „Er wird unserem Spiel gut tun.“ Über die rechte Außenbahn soll er wieder Dampf machen und wird dort wohl Pawel Olkowski ersetzen, der gegen Gladbach nicht den souveränsten Eindruck hinterlassen hatte.

Derby-Schlappe zuhause vergessen machen

Von der ersten Minute an „voll da sein“, versprach Risse nun, man wolle Hertha „keinen Meter schenken“. Tabellen-Dritter hin oder her, vor heimischem Publikum wollen die Kölner die Derby-Schlappe vergessen machen. Der zweite Heimsieg in Folge wäre zudem gleichbedeutend mit dem wohl vorentscheidenden Schritt zum Klassenerhalt. Mit dann 32 Punkten ließe sich guten Gefühles am Dienstag nach Ingolstadt fahren.