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Mehr Kölner Geissböcke für die 100.000er-Marke

„Werde FC“ – dieser Botschaft sind viele Kölner im Laufe der letzten Tage begegnet. Auf Gehsteigen, an Häuserwänden, auf Plakaten: Der 1. FC Köln hatte pünktlich zu Weiberfastnacht eine neue Kampagne gestartet, um die nächste magische Marke zu knacken: 100.000 Mitglieder.

Köln – Das Außergewöhnliche daran: Die Kölner werben explizit um Kölner. Denn: Eine statistische Auswertung der bisherigen Mitgliederzahlen hat ergeben, dass gerade einmal 20 Prozent der aktuell rund 75.000 Mitglieder in der Domstadt selbst zuhause sind. Nur 15.000 von rund einer Million Einwohner? Zu wenig, da sind sich die FC-Bosse einig.

Letzte Kampagnen ohne lokalen Erfolg

„Wir sehen aufgrund der Zahlen sehr viel Potential in der Stadt. Deshalb setzen wir dort an“, äußerte sich Finanz-Geschäftsführer Alexander Wehrle in der „Bild“ zur Auswertung. Vize-Präsident Toni Schumacher nannte sie angesichts der Möglichkeiten sogar „erschreckend“.

Währenddessen in der Innenstadt: "Werde FC" - So ist es seit Weiberfastnacht in der Kölner Innenstadt zu lesen. (Foto: GBK)

„Werde FC“ – So ist es seit Weiberfastnacht in der Kölner Innenstadt zu lesen. (Foto: GBK)

Kein Wunder also, dass die Geissböcke in den kommenden Monaten versuchen werden, die Mitgliederzahlen vor allem vor der eigenen Haustür in die Höhe zu schrauben. Gerade vor der eigenen Haustür hatten die letzten Werbemaßnahmen und Mitglieder-Kampagnen ganz offenbar keinen Erfolg gehabt. Das soll sich nun ändern.

Köln auf Rang vier der Bundesliga

Das Ziel ist schließlich ambitioniert: Als vierter Bundesliga-Klub Deutschlands will der 1. FC Köln die 100.000-Mitglieder-Marke überspringen. Das haben bislang nur der FC Bayern (rund 270.000 Mitglieder), der FC Schalke 04 (137.000) und Borussia Dortmund (130.000) geschafft. Die Geissböcke liegen mit knapp über 75.000 Mitgliedern laut statista.com auf Rang vier.


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