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Präsidium will weitermachen – Vergütung als Neuerung

Es war eine kurze Begrüßungsrede, bevor das närrische Treiben im Maritim am Heumarkt begann: Werner Spinner begrüßte die Gäste der FC-Karnevalssitzung, gratulierte den Profis zu einer „sensationellen Leistung“ in Wolfsburg – und als alle glaubten, jetzt gehe die Sitzung so richtig los, verkündete der Präsident des 1. FC Köln noch: Der Vorstand will weitermachen.

Köln – Aber darf er auch? Noch berät sich der Mitgliederrat, der sich per Satzung das Vorschlagsrecht für den Vorstand des e.V. gesichert hat. Erst im Laufe der kommenden Wochen soll die Entscheidung fallen, ob der Rat erneut das amtierende Präsidium zu Wahl für die Mitgliederversammlung im Herbst 2016 vorschlagen wird.

Spinner äußerte sich am Dienstag erstmals offen zu diesem Thema: Seine beiden Vize-Präsidenten Toni Schumacher und Markus Ritterbach sowie Spinner selbst wollten auf „Kontinuität“ setzen. „Und wenn der Mitgliederrat alles geklärt hat, dann wird der Vorstand in die Verlängerung gehen.“

Das sagt der Mitgliederrat

Stefan Müller-Römer, Vorsitzender des Mitgliederrates, weilte am Dienstag selbst nicht im Maritim. Der GEISSBLOG.KOELN fragte tags darauf beim Anwalt nach. „Wir nehmen unsere Pflicht, den Vorstand für die Wahl im Herbst vorzuschlagen, sehr ernst und führen die Gespräche daher in Ruhe und unter satzungsgemäßer Einbeziehung der anderen Gremien“, ließ Müller-Römer wissen.

Die erste Gesprächsrunde zwischen dem amtierenden Präsidium und den beiden Vorsitzenden des Rates, Müller-Römer und Dr. Carsten Wettich, hat bereits stattgefunden. Nun steht eine weitere Runde an, da insbesondere die neuen Vertreter im Mitgliederrat ebenfalls mit Spinner und Co. sprechen wollen.

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