Meier

„Wir werden sein Foto in die Kabine hängen“

Alex Meier. Alleine der Name sorgt bei den Fans des 1. FC Köln für einen kalten Schauer auf dem Rücken. Drei Tore erzielte der Stürmer von Eintracht Frankfurt bei der 2:6-Klatsche der Geissböcke im Hinspiel in Frankfurt. Am Samstagabend soll das anders werden.

Köln – Wieder ein Samstagabend-Spiel, wieder gegen Frankfurt: Wie am 12. September 2015 treffen die Geissböcke und die Hessen im Spitzenspiel des Spieltags aufeinander. Meier, der Torschützenkönig aus dem Vorjahr, wird dabei besonders heiß sein. In dieser Saison sind es schon wieder elf Treffer in 16 Partien. Und gegen den Effzeh trifft er besonders gerne – in den letzten drei Aufeinandertreffen erzielte er sieben (!) Tore.

Wir können ein Loch nach unten reißen

„Wir werden sein Foto in die Kabine hängen“, witzelt Peter Stöger. Der FC-Coach ist sich der Gefährlichkeit Meiers bewusst. Zum Rückrunden-Start schoss der Angreifer den VfL Wolfsburg mit drei Treffern ganz alleine ab. Die Tore des 33-Jährigen sind die Lebensversicherung der SGE im Abstiegskampf. „Überraschend weit unten“ stehen die Frankfurter aus der Sicht Stögers. Platz 15, zwei Punkte vor Bremen. Verliert Frankfurt gegen Köln und schlägt Werder gleichzeitig Hoffenheim, stünde das Team von Armin Veh auf einem Relegationsplatz.

Spieltag vier bringt den Alptraum zurück: Alex Meier trifft dreimal und schießt den FC mit 6:2 ab. (Foto: JH)

Alex Meier trifft dreimal und schießt den FC mit 6:2 ab. (Foto: JH)

„Wir wissen, dass wir mit einem Sieg ein Loch nach unten reißen können“, sagt Stöger. Sein Effzeh hat am Wochenende die große Chance, mit drei Punkten einen tabellarisch vielleicht nur kleinen, einen in Sachen Saisonziele aber großen Sprung zu machen. Mit dann 29 Punkten und mindestens acht Zählern vor dem Relegationsplatz wäre Köln aus dem Gröbsten raus. Es wäre der erste Sieg der Geissböcke 2016 und vor dem Derby bei Borussia Mönchengladbach noch mal ein wichtiger Schub in Sachen Selbstvertrauen und Lockerheit.

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