Sörensen Schalke

Neue Positionen: Lob für Sörensen und Bittencourt

Wen bringt Peter Stöger am Samstag gegen Hannover 96? Der Trainer des 1. FC Köln bastelte auch am Freitag noch an seiner Startelf, hat aber offenbar besonders an zwei Spielern in alternativen Rollen Gefallen gefunden. Leonardo Bittencourt und Frederik Sörensen empfahlen sich zuletzt auf ungewohnten Positionen.

Köln – Wobei, was heißt hier ungewohnt? Sörensen ist nicht nur gelernter Innenverteidiger, sondern wurde in Italien auch als Rechtsverteidiger ausgebildet. Der hoch gewachsene Däne ist zwar alles andere als ein Flügelläufer. Seine Präsenz in der Defensive und sein starkes, öffnendes Passspiel waren aber schon gegen Ingolstadt und Schalke Qualitäten, die gefielen.

Stöger beeindruckt: „Er war immer richtig gut“

„Es ist beeindruckend, was Frederik spielt“, lobte Stöger im Gespräch mit dem GEISSBLOG.KOELN. „Wenn er zuletzt gespielt hat, war er immer richtig gut.“ Fast fehlerlos in der Defensive, immer wieder mit guten Anspielen ins Mittelfeld oder auf die Angreifer – Sörensen empfahl sich für weitere Einsätze hinten rechts und dürfte gegen 96 erneut dort beginnen.

Leonardo Bittencourt. (Foto: MV)

Leonardo Bittencourt. (Foto: MV)

Leonardo Bittencourt überzeugte derweil gegen Schalke als hängende Spitze im Zentrum hinter Anthony Modeste. Diese Position hatte er schon in Hannover zwischenzeitlich gespielt, also auch für ihn keine echte Umstellung. Allerdings eine, die dem Offensivspiel der Kölner gut tat. In der ersten Halbzeit war der 22-Jährige kaum zu bremsen gewesen. Alleine die Chancenverwertung der gesamten Kölner Offensive sorgte für blankes Entsetzen.

Er fühlt sich dort sehr wohl

Davon abgesehen war Bittencourt einer der Gewinner des Schalke-Spiels, obgleich sich die Königsblauen nach der Pause auf ihn eingestellt hatten und ihn aus dem Spiel nehmen konnte. „Die zentrale Position hat Leo gut getan. Er war in der ersten Hälfte an vielen guten Aktionen beteiligt“, befand Stöger. „Er hat gezeigt, dass er sich dort sehr wohl fühlt.“

Gegen seinen Ex-Klub wird Bittencourt daher wohl erneut eine Chance hinter Modeste bekommen. Wenn es dann auch mal vor dem Tor klappt, stehen die Chancen auf drei Kölner Punkte am Maschsee gut.

So könnte der Effzeh spielen: Horn – Sörensen, Mavraj, Heintz, Hector – Risse, Lehmann, Vogt, Gerhardt – Bittencourt – Modeste

So könnte Hannover 96 spielen: Zieler – Sakai, Milosevic, Schulz, Sorg – Gülselam, Sané – Karaman, Kiyotake, Fossum – Almeida