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Protesttag gegen Ausbau: Effzeh schießt gegen Kritiker

Seit einigen Wochen formiert sich eine Bürgerinitiative gegen die Pläne des 1. FC Köln, das Gelände am Geißbockheim auszubauen. Für Samstag haben die Aktivisten zu einem Informations- und Aktionstag in den Grüngürtel eingeladen. Der Effzeh reagiert angesäuert und weist die Kritiker zurecht.

Köln – Die Mitteilung klang ein wenig so, als ob einigen Verantwortlichen beim 1. FC Köln diese Worte schon länger auf den Seele gelegen hätten. „Hinter dem wiederkehrenden Vorwurf mangelnder Transparenz steht entweder Unkenntnis über den Verlauf eines solchen Verfahrens oder – schlimmer – die Unterstellung, der FC werde unzulässig bevorzugt und habe sich die Zustimmung der Ämter und/oder der Politik irgendwie „erklüngelt“.“

Kölns Bürger sind intelligent genug, politisch motivierte Manöver zu durchschauen

Mit einer deutlichen Antwort haben die Geissböcke auf die aufkeimende Kritik an den Plänen für einen Ausbau des Trainingsgeländes reagiert. In 13 Frage-Antwort-Passagen versuchten die Vereinsoberen, die Vorwürfe der anderen Parteien zu entkräften, zu widerlegen und zu verdeutlichen, woran es dem FC eigentlich gelegen ist. Alle Fragen und Antworten findet Ihr auf Seite zwei.

So soll es künftig am Geißbockheim aussehen.

So soll es künftig am Geißbockheim aussehen. (Quelle: 1. FC Köln)

„Wir wollen Profifußball am Geißbockheim zukunftssicher erhalten und sind uns der besonderen Lage im Herzen des Grüngürtels absolut bewusst“, ergänzte FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle. Man nehme die Sorgen und Vorbehalte von Bürgerinnen und Bürgern zwar ernst. Allerdings „appellieren wir an diejenigen, die sich als Gegner unserer Pläne organisiert haben, die Diskussion nicht mit falschen Tatsachenbehauptungen zu belasten. Die Bürgerinnen und Bürger Kölns sind intelligent genug, politisch motivierte Manöver zu durchschauen.“

Es geht auch anders – aber wie?

Die Bürgerinitiative „Grüngürtel für alle“ hatte erst kürzlich für Samstag (12. März) eingeladen, die „massiven Eingriffe“ der Baumaßnahmen im Rahmen eines Informations- und Aktionstag zu demonstrieren. „Auf 35.000 qm sind hier drei umzäunte, versiegelte Kunstrasenplätze geplant. Dazu kommen Flutlichtanlagen und Funktionsbauten. Alles innerhalb des historischen Denkmals „Äußerer Grüngürtel“, welches zugleich ausgewiesenes Landschaftsschutzgebiet ist. Es geht auch anders!“ Aber wie? Auch das soll am Samstag diskutiert werden.

Weiterlesen: 13 Fragen, 13 Antworten – so reagiert der Effzeh auf die Kritik


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