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„Team Marktwert“: So will der Effzeh an die Geld-Töpfe

Schon im Februar wurde über einen Zusammenschluss mehrerer Bundesliga-Klubs diskutiert, die an der TV-Gelder-Vergabe drehen wollten. Darunter war der 1. FC Köln. Nun hat sich diese Gruppe offiziell gebildet – auf Einladung der Deutschen Fußball-Liga (DFL). Diese sechs Klubs sollen einen Vorschlag unterbreiten, wie die TV-Gelder künftig anders verteilt werden können.

Köln – Bislang werden die TV-Gelder solidarisch verteilt. Das bedeutet, dass alleine der sportliche Erfolg der letzten fünf Jahre aller 36 Teams der Bundesliga und Zweiten Liga darüber entscheidet, wer wie viel Geld erhält. Diese Verteilung steht nun auf dem Prüfstand. Mittendrin: der 1. FC Köln.

Michael Trippel interviewt FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle.

Kämpft um mehr Geld für den Effzeh: Alexander Wehrle (re.). (Foto: GBK)

Das „Team Marktwert“ – bestehend aus dem Effzeh, Hertha BSC, Werder Bremen, Eintracht Frankfurt, dem Hamburger SV und dem VfB Stuttgart – soll erarbeiten, welche weiteren Faktoren als Verteilungsschlüssel zusätzlich dienen könnten. FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle hatte bereits im Februar dem GEISSBLOG.KOELN gesagt: „Das sind Vereine, die sich ähnlich sind, wenn man sich Struktur, Umsatz, sportliche Ausrichtung und die große Anhängerschaft anschaut.“

Ein Teil genau dieser Kriterien soll es auch sein, der künftig eine größere Rolle spielen soll. Begriffe wie „gerechte und moderne Verteilung der nationalen TV-Gelder“ oder „zeitgemäßes Verteilungsmodell“ finden sich in der Sprachregelung des „Team Marktwert“. Nicht nur die reine Tabellensituation soll eine Rolle spielen, sondern die Klubs als „Marke“.

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