Vogt Stöger Bayer

Effzeh-Fans verhöhnen Kevin Vogt! Stöger stinksauer

Es war eines seiner schlechteren Spiele für den 1. FC Köln. Kevin Vogt wollte nicht viel gelingen am Sonntag im Derby gegen Bayer Leverkusen. Die Fans der Geissböcke quittierten dies schon während der ersten Hälfte mit Pfiffen und Raunen. Was nach der Halbzeit-Pause passierte, machte Peter Stöger nach der Partie allerdings wütend.

Köln – Als Stadionsprecher Michael Trippel kurz vor dem Anpfiff der zweiten Hälfte verkündete, dass Vogt in der Kabine geblieben und ausgewechselt worden sei, applaudierte eine deutlich vernehmbare Zahl an Kölner Anhängern. Nicht, weil nun Filip Mladenovic nun im Spiel war, denn dessen Namen hatte Trippel zum Zeitpunkt des hämischen Applauses noch gar nicht genannt. Der Spott richtete sich unzweideutig an Vogt.

„Ich finde das unverschämt“, platzte es nach dem 0:2 gegen Leverkusen aus FC-Coach Stöger heraus. „Das ist für mich nicht nachvollziehbar. Ich kenne das anders.“ Schon häufiger hatte sich der 50-Jährige schützend vor seine Spieler gestellt. Matthias Lehmann hat er so aufgebaut nach einem schweren Jahr unter Holger Stanislawski. Yuya Osako brachte Stöger zuletzt nicht mehr vor heimischem Publikum, weil der Österreicher das Gefühl hatte, der Japaner habe keine Lobby bei den Fans daheim.

Nun also Vogt. „Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich die Spieler, die nicht die Unterstützung der Zuschauer bekommen, besonders schütze“, sagte Stöger weiter. „Da bin ich sensibel und in diesem Fall auch dünnhäutig. Wer selbst mal Fußball gespielt hat, weiß, dass es mehr hilft, wenn man Unterstützung bekommt, als wenn jemand versucht, einen aus dem Spiel zu ekeln.“ Deutliche Worte des Trainers an die Kritiker des defensiven Mittelfeldspielers. Ob es hilft?

Was denkt Ihr über den hämischen Applaus und Stögers Reaktion? Diskutiert mit!


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