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Lehmann sagt Sorry: „Hätte schlimmer enden können“

Der 1. FC Köln muss am kommenden Samstag gegen den SV Werder Bremen ohne seinen Kapitän auskommen. Matthias Lehmann sah gegen den FC Augsburg die Gelb-Rote Karte. Beide Szenen, die zu den Gelben Karten führten, waren unstrittig. Am Ende musste Lehmann noch Glück haben, seinen Gegenspieler Tobias Werner nicht ernster verletzt zu haben.

Augsburg – Matthias Lehmann ist für vieles bekannt, nur nicht für übertriebene Härte. Der Kapitän lässt immer alle Körner auf dem Platz, kennt aber die Grenze zwischen hartem und gefährlichem Spiel. Am Freitagabend in der WWK Arena hatte er Pech – und mit ihm sein Gegenspieler Tobias Werner.

Werner geht blutend zu Boden

Es lief die 57. Spielminute, als ein Ball über Lehmann hinweg sprang. Der 32-Jährige drehte sich um, nahm sein rechtes Bein in die Höhe und versuchte den Ball aus der Luft zu fischen. Das Problem: Werner war in Lehmanns Rücken mit dem Kopf in Richtung Ball unterwegs, wenngleich etwas tief, dennoch auf Kopfball-Höhe. Lehmann erwischte Werner mit den Stollen an der Stirn, der Augsburger ging blutend zu Boden, Lehmann sah Gelb-Rot.

Da gab es keine Proteste. Ich sehe Tobi nicht, treffe ihn an der Stirn. Deswegen ist es folgerichtig Gelb-Rot“, sagte Lehmann anschließend. „Gott sei Dank habe ich ihn nicht am Auge getroffen. Das hätte schlimmer enden können. Ich habe mich auch sofort entschuldigt.“ Werner wurde kurz behandelt und konnte anschließend mit einem Turban weiterspielen.

Lehmann erleichtert über Punktgewinn

Weil Lehmann in der ersten Hälfte aber bereits die Gelbe Karte wegen eines taktischen Fouls gesehen hatte, muss er nun ein Spiel aussetzen. Zumindest ging die Partie am Freitag nicht verloren. „Die Mannschaft hat das danach gut gemacht und verdient einen Punkt geholt“, lobte Lehmann. „Wenn wir heute auch noch verloren hätten, wäre das schlimm gewesen.“



  1. Markus Osten

    Stöger hätte Lehmann auswechseln müssen. Nach der ersten gelben Karte hatte er noch ein annähernd gelbwürdiges Foul in Strafraumnähe begangen. Damit stand er also offensichtlich kurz vor gelb-rot. Mit Voigt hätte es geeigneten Ersatz auf der Bank gegeben. Warum also blieb der Wechsel aus?

    • brostewitz

      …habe ich auch so gesehen markus, sollte man mal den peter fragen, für mich aber, in einem spiel wo es für uns um relativ wenig ging, unverständlich die vielen unnötigen gelben karten ….wobei die von dome ein witz war …

  2. kwcolonia

    Ich hätte nach dem zweiten Foul für den gefährdeten Lehmann Hartel gebracht und Gerhardt auf die 6 gestellt, aber nachher ist man ja immer schlauer ;-)


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