Bayer Bittencourt

Sechs Optionen: Wer ersetzt den gesperrten Bittencourt?

Drei Spiele, so lange wird Leonardo Bittencourt dem 1. FC Köln fehlen. Bei fünf noch ausstehenden Partien in der Bundesliga muss der Effzeh also die vorentscheidenden Spiele gegen Mainz, Darmstadt und Augsburg ohne den zuletzt so starken 22-Jährigen bestreiten. Die Frage lautet: Wer soll, oder besser, wer kann ihn ersetzen?

Köln – Am Sonntag hoffte der Kapitän noch. „Hoffentlich wird es keine so lange Sperre“, hatte Matthias Lehmann nach dem 0:2 gegen Bayer Leverkusen gesagt. Am Montag dann kam die schlechte Kunde aus Frankfurt: drei Spiele Sperre für Bittencourt. Vom DFB, so scheint der Eindruck, kann der Effzeh in dieser Saison keine Gnade erwarten.

Also wird sich der 1. FC Köln selbst helfen müssen. Bittencourt war zuletzt in glänzender Verfassung, die drei Tore gegen Schalke und Hannover hatten seinem Selbstbewusstsein und damit seinem Spiel neuen Schwung verliehen. In der neuen Rolle hinter Anthony Modeste als hängende Spitze war der 22-Jährige aufgeblüht. Mit seiner Aggressivität, Schnelligkeit, Technik und Übersicht hatte er in den letzten Partien immer wieder für Glanzpunkte gesetzt.

Alleine, mit jener Aggressivität hatte er es am Sonntag recht übertrieben und muss nun drei Wochen lang zuschauen. „Für uns ist es eine Schwächung, so, wie er drauf war“, weiß auch Peter Stöger. Der Trainer ist sich der Schwere des Ausfalls ebenso bewusst wie Bittencourts Mitspieler. „Das tut uns weh, weil er Dinge in unser Spiel bringt, die wir brauchen und die uns gut tun“, sieht Dominic Maroh eine Lücke im Team entstehen. „Jetzt müssen wir ihn aufbauen und gucken, dass wir seinen Ausfall kompensieren.“

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