Schmadtke Stöger

Stöger: „Wir haben keine Fantasten im Klub“

Der 1. FC Köln bewegt sich auf dem schmalen Grat zwischen einem halbwegs beruhigenden Vorsprung auf die Abstiegszone und einer Rückrunde, die nur deswegen noch zu keiner Krise geführt hat, weil man genügend Punkte aus der Hinrunde mitgenommen hatte. Fünf Spieltage vor Schluss herrscht ein Gefühl der Unsicherheit, wo man wirklich steht.

Köln – In der letzten Saison stand der 1. FC Köln nach 29 Spieltagen auf Rang zwölf, hatte 34 Punkte auf dem Konto, 29 Tore erzielt und 35 kassiert. Der Vorsprung auf den Relegationsrang betrug sieben Zähler, die Rettung war zum Greifen nahe. Eine erfolgreiche Saison für den Aufsteiger stand vor der Krönung.

Wir kicken nicht grottenschlecht, aber…

Ein Jahr später liegt der 1. FC Köln nach 29 Spieltagen auf Rang elf, hat 34 Punkte auf dem Konto, 29 Tore erzielt und 37 kassiert. Der Vorsprung auf den Relegationsrang beträgt sechs Zähler, die Rettung scheint zum Greifen nahe. Eine wenig erfolgreiche Saison für Effzeh im zweiten Jahr Bundesliga wird aber noch von der Abstiegsangst überschattet.

Leonardo Bittencourt. (Foto: MV)

Die Kölner Saison soll keine Bauchlandung werden. (Foto: MV)

„Wir wissen, dass wir nicht grottenschlecht kicken. Wir wissen aber auch, dass wir Punkte brauchen“, sagt Peter Stöger. Der Trainer des 1. FC Köln kämpft gegen den Trend, kämpft gegen überbordende Ansprüche – vor allem aber kämpft er dagegen, dass sich seine Mannschaft die Saison selbst noch kaputt macht. „Wir dürfen uns nicht auf dem Vorsprung ausruhen. Wir müssen die Situation annehmen. Wir wissen, dass das, was unsere Konkurrenz dreimal machen muss, müssen wir nur zweimal machen.“

Das Problem sind die fehlenden Tore

Aber was heißt schon „nur zweimal“, wenn man in zwölf Rückrunden-Spielen ohnehin „nur zweimal“ gewonnen hat? In den letzten fünf Spielen werden wohl drei Punkte reichen, um auch im kommenden Jahr erstklassig zu sein. Alleine, Tore schießen sollte der Effzeh so langsam aber sicher mal wieder.

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