Meier

Eintracht gerettet: Effzeh muss auf 1,5 Mio. Euro verzichten

Der 1. FC Köln muss ohne eine Extra-Zahlung in Höhe von knapp 1,5 Millionen Euro in die Saison 2016/17 starten. Eintracht Frankfurt rettete sich am Montagabend durch einen 1:0-Auswärtssieg beim 1. FC Nürnberg und bleibt in der Bundesliga. Weil die SGE in der Relegation triumphierte, entgehen dem Effzeh Zusatzeinnahmen in Millionen-Höhe.

Köln/Nürnberg – Miso Brecko hätte es für seinen neuen und für seinen alten Klub retten können. Der ehemalige Kapitän des 1. FC Köln war es, der Mijat Gacinovic in der 66. Minute nicht aufhalten konnte, als dieser über die linke Angriffsseite im Strafraum der Nürnberger bis zur Grundlinie durchbrach und den Ball scharf nach innen passte. Dort stand Haris Seferovic goldrichtig und netzte zum goldenen Treffer für Frankfurt ein.

 

Weil Brecko und seine Nürnberger deswegen nicht aufstiegen, entgehen dem Effzeh gleich zwei Einnahmen: Erstens hätte der Club eine Nachzahlung leisten müssen, die im vergangenen Sommer im Rahmen des Brecko-Wechsels ins Frankenland vereinbart worden war. Zweitens rückt Köln in der TV-Gelder-Tabelle eben nicht den erhofften einen Platz nach vorne, den Frankfurt im Abstiegsfall freigegeben hätte. Damit wandern auch die 1,3 Mio. Euro, die ein solcher Sprung mitgebracht hätte, nicht in die Kassen von Geschäftsführer Alexander Wehrle. Die Kölner werden sich also in der kommenden Saison aus eigener Kraft weiter hoch kämpfen müssen.