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Hosiners letztes Spiel: Zweite Liga ist eine Option

Der 1. FC Köln hat sich am Donnerstag mit einem 2:2 bei Eintracht Trier in die Sommerpause verabschiedet. Die Geissböcke, die ohne Trainer Peter Stöger und auch ohne Yannick Gerhardt ins Moselstadion gekommen waren, gaben eine 2:0-Führung noch aus der Hand. Für Philipp Hosiner war es sein letzter Einsatz im FC-Trikot. Es könnte ihn nun in Deutschlands Unterhaus ziehen.

Trier – Ein Tor wollte Hosiner in seinem letzten Spiel nicht mehr glücken. Der Österreicher war zur zweiten Halbzeit für Simon Zoller in die Partie gekommen. Eine Chance bekam er, sein Schuss aus 13 Metern wurde aber geblockt. So blieb Hosiner ein letzter Jubel verwehrt, während sich Kevin Vogt (per Strafstoß) und Leonardo Bittencourt noch in der ersten Hälfte in die Torschützenliste hatten eintragen können.

Hosiner bestätigt Gespräche mit Kaiserslautern indirekt

Doch für Hosiner war wichtiger gewesen, noch einmal 45 Minuten zu spielen, unverletzt zu bleiben und nun in die Sommerpause zu gehen, in der sich seine weitere Zukunft entscheiden wird. Nachdem er sich in Köln nicht hatte durchsetzen können, zieht es ihn nun weiter. Beim französischen Erstligisten Stade Rennes besitzt der 27-Jährige zwar noch einen gültigen Vertrag. Doch Hosiner strebt einen Wechsel an.

Der „kicker“ berichtete am Donnerstag von Gesprächen zwischen dem Stürmer und dem 1. FC Kaiserslautern. Hosiner bestätigte diese nach dem Spiel in Trier indirekt. „Es gibt ein paar interessante Optionen in der Zweiten Liga, aber auch im europäischen Ausland. Jetzt hängt es auch von Rennes ab, wie hoch die Ablöse sein wird.“

Wir werden sehen, wo es mich hinziehen wird

Eine Rückkehr nach Rennes wollte Hosiner alleine schon aufgrund des gültigen Vertrags nicht vollends ausschließen. Doch nach seinem Abschied aus Köln geht der 27-Jährige von einem endgültigen Abschied aus Frankreich aus. „Es war schön, im letzten Spiel für Köln noch mal gespielt zu haben. Jetzt werde ich mich in der Sommerpause fit halten, damit ich beim nächsten Verein sofort voll ins Training einsteigen kann. Wir werden sehen, wo es mich hinziehen wird.“ In Köln wird man Hosiner jedenfalls in Erinnerung behalten. Seine Geschichte hat bei den Geissböcken viele Menschen bewegt.