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Sörensen gesperrt: Das sind Stögers Alternativen

Am Samstag tritt der 1. FC Köln zum letzten Saisonspiel bei Borussia Dortmund an. Für Dortmund geht es um nichts mehr, der Effzeh will den einstelligen Tabellenplatz verteidigen und auch im fünften Spiel in Folge ungeschlagen bleiben. Verzichten muss die Elf von Peter Stöger auf Frederik Sörensen. Der Däne holte sich gegen Werder seine fünfte Gelbe Karte ab und fehlt gesperrt. Wie sehen die Alternativen in der Abwehr-Formation aus? Rücken Pawel Olkowski oder Marcel Risse nach hinten rechts oder werden die Kölner mit einer Dreierkette auflaufen?

Köln – Bei der Trainingseinheit am Mittwochvormittag hatte die Mannschaft jede Menge Spaß. Bei strahlendem Sonnenschein wurde Fußball-Tennis und „Eckchen“ gespielt. Nur der Trainer sah mitunter etwas nachdenklich aus. Peter Stöger kann zwar auf sein gesamtes Personal zurückgreifen, mit Ausnahme von Jonas Hector, der nach seinem Sonderurlaub erst am Donnerstag zurückkehrt. Doch mit welcher Formation der Österreicher seine Mannschaft gegen Borussia Dortmund ins Rennen schicken wird, hat das Trainer-Team noch nicht entschieden.

Drei Szenarien denkbar

Stöger kündigte bereits einige personelle Veränderungen an. „Wir haben in den letzten beiden Spielen alles reingeschmissen mit der idealen Formation. Am Wochenende wird vielleicht der eine oder andere Spieler zum Einsatz kommen, der zuletzt weniger gespielt hat.“ Doch Stöger wird nicht nur rotieren, um Spielern mit weniger Einsatzzeiten wieder eine Chance zugeben. Im Fall Sörensen muss Stöger umstellen. Dafür scheinen drei Szenarien möglich.

Der 1. FC Köln trennt sich torlos vom SV Werder Bremen im letzten Heimspiel der Saison 2015/16. (Foto: JS)

Risse nach dem letzten Heimspiel der Saison. (Foto: JS)

Zum einen könnte Marcel Risse zurück auf die rechte Abwehrseite rücken, um Sörensen eins zu eins zu ersetzen. Der 26-Jährige hat diese Position in der laufenden Saison schon häufiger bekleidet und würde zudem, im Vergleich zu Sörensen, deutlich mehr Offensivpower mitbringen. Allerdings hatte Risse in jenen Spielen, in denen er hinten rechts agierte, an vorderster Front merklich gefehlt. Simon Zoller würde ihn wohl vorne rechts ersetzen.

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