Gerhardt Bremen

Yannick Gerhardt vor Wechsel zum VfL Wolfsburg

Der 1. FC Köln droht eines seiner größten Talente an einen Bundesliga-Konkurrenten zu verlieren. Yannick Gerhardt steht vor einem Wechsel zum VfL Wolfsburg. Der 22-Jährige soll in den Planungen der Wölfe einen zentrale Rolle einnehmen. Nachdem der VfL die internationalen Plätze verpasst hat, wird es einen personellen Umbruch geben.

Köln/Wolfsburg – Bei diesem Umbruch soll das Kölner Mittelfeld-Juwel in der Wolfsburger Schaltzentrale künftig die Fäden ziehen und den Brasilianer Luiz Gustavo beerben, der zuletzt offen mit einem Wechsel nach China kokettierte.

Ablöse zwischen zwölf und 15 Millionen Euro

Da Gerhardt in Köln aber noch einen Vertrag bis 2018 besitzt, feilschen die Klubs nun noch um die Ablösesumme. FC-Geschäftsführer Jörg Schmadtke wollte sich auf GBK-Nachfrage nicht zu den Spekulationen äußern. Ein Dementi wollte er aber ebenso nicht abgeben.

Gerhardt dürfte einen Ablösesumme zwischen zwölf und 15 Millionen Euro einbringen – er würde damit zum Rekordtransfer der Geissböcke. In dieser Saison lief der 22-Jährige insgesamt 29 Mal für die Kölner auf, erzielte zwei Treffer selbst und bereitete vier weitere vor. In der Rückrunde stand er 15 Mal in Folge in der Startelf. Der Durchbruch, der ihn nun wohl nach Wolfsburg wechseln lässt.

Anna Gerhardt - Der 1. FC Köln verliert gegen Bayer Leverkusen mit 1:2.

Anna Gerhardt. (Foto: GBK)

Wechselt auch Anna Gerhardt nach Wolfsburg?

Brisant: Neben Yannick Gerhardt könnte auch Anna Gerhardt den 1. FC Köln nach Wolfsburg verlassen. Wie der GEISSBLOG.KOELN erfuhr, hat die Frauen-Mannschaft der Wölfe die Fühler nach der 18-Jährigen ausgestreckt. Wechseln nun die Geschwister gleich im Doppelpack in die Autostadt? Anna Gerhardt ist mit den Effzeh-Frauen aus der Bundesliga abgestiegen, gilt aber als eines der größten Talente im deutschen Frauenfußball und wird nächste Saison weiterhin Erste Liga spielen. Wie ihr Bruder dann in Wolfsburg? Am Pfingstmontag spielen die FC-Frauen übrigens im letzten Liga-Spiel – genau – in Wolfsburg.

Wie würdet Ihr einen Abgang von Yannick Gerhardt finden? Diskutiert mit!



  1. broste

    …wäre verdammt schade und ich bin mir gar nicht so sicher ob es für ihn schon der richtige schritt wäre, so wie die jetzt aufrüsten wird er wohl eher ins zweite glied rutschen ….sollte er und sein “ berater “ sich gut überlegen ….

  2. Nick

    Wenn es die genannten Summen gibt, können wir leider nicht nein sagen. Aber von einem Spieler der selbst in der Südkurve gestanden hat, hätte ich mir erhofft, das er nicht zu so nem Werbeverein wechselt… aber solange die Kohle stimmt, kann uns ja egal sein, wo er hin will… solange es nich Kackbach oder Vizekusen sind…

    Vielleicht ist das auch die Rache des Stefan Engels…

    Man weiß es nicht. Wer >12mios + Erfolgsprämien in der Zukunft zahlt, soll ihn haben…

    Nur so kommen wir irgendwann an den Punkt, wo wir so ein Angebot auch mal ablehnen könnten.

  3. Freddy

    Reisende soll man nicht aufhalten, aber ich kann YG schon verstehen, wer würde nicht wechseln, wenn man sein Gehalt verdreifachen kann. Sportlich ist Wolfsburg vielleicht der falsche Verein, aber wäre leipzig besser gewesen?

    13 Mio sind viel Kohle, die Chance für den FC endlich den torgefährlichen 10er zu holen..

  4. BM

    Finde ich gar nicht gut, YG hätte Fixpunkt im defensiven Mittelfeld werden können, Lehmann & der spielerisch äußerst begrenzte und verletzungsanfällige Höger können dies nicht (mehr). Und dann auch noch nach Wolfsburg? Diesen Verein inklusive Management und Trainer finde ich absolut unterirdisch, da wäre mir ja ein Wechsel zum Bökelberg noch angenehmer. Für mich nicht nachvollziehbar, dass jemand mit solch einer FC-Vita ausgerechnet zum Werksklub Wolfsburg möchte, selbst ein kräftiges Plus auf dem ohnehin nicht knappen Gehaltskonto reicht mir nicht an Erklärung. Da hat wohl der Engels kräftig mit gedrängelt.
    Die kolportierten 13 Millionen Ablöse sind mir zudem zu wenig bei den aktuellen Preisen, wenn die Wolfsburger für einen 17jährigen Kroaten 7 Millionen hinlegen und ihm mindestens 110 000 Euro pro Monat garantieren, sollen sie für YG 16 Mio und mehr locker machen. Das Beispiel des Kroaten zeigt aber auch, welch exorbitanten Gehälter solche künstlichen Klubs zu zahlen bereit sind, bei YG dürfte es ja noch deutlich mehr sein.
    Zudem wird YG in diesem Umfeld auch etwas Glück benötigen, die Karrieren der Ex-Frankfurter sind dort quasi komplett abgerissen, und ein solches Talent wie Julian Brandt hatte sicher nicht primär finanzielle Gründe, um die Betriebssportgemeinschaft VfL zu verlassen und zur anderen Betriebssportgemeinschaft Bayer zu wechseln.
    Wenn’s denn so kommt: Viel Glück, YG, aber nur für Sie persönlich.


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