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Taktik und Personal: Wie plant der FC die neue Saison?

In gut einem Monat startet der 1. FC Köln in die Vorbereitung zur Bundesliga-Saison 2016/17. Wenn Trainer Peter Stöger sein Team am 4. Juli zur Vorbereitung zusammenruft, wird sich der Kader verändert haben. Die Marschroute bleibt aber die gleiche wie im Vorjahr: möglichst frühzeitig die Klasse halten, dann schauen, was möglich ist.

Köln – Ein genaues Saisonziel haben die FC-Bosse noch nicht formuliert. Schließlich ist der Effzeh im Umbau. Erst, wenn die Transferaktivitäten abgeschlossen sind, wollen sich Stöger und Sportchef Jörg Schmadtke beraten, was in der kommenden Saison möglich sein könnte. Wir sagen, was bislang geplant ist.

Noch ein Schalker: FC-Neuzugang Marco Höger. (Foto: MV)

Marco Höger. (Foto: MV)

Die Neuzugänge: Kommen noch vier Neue?

Bislang hat der 1. FC Köln mit Marco Höger, Konstantin Rausch und Sven Müller (kommt aus dem Nachwuchs als dritter Torhüter) drei Spieler neu im Profi-Kader dabei. Die beiden Königstransfers sollen ein Sechser und ein torgefährlicher Offensivspieler sein. Darüber hinaus suchen die Kölner noch einen Innenverteidiger und – je nach finanzieller Situation – noch einen Ersatz für Anthony Modeste.

Peter Stöger sieht den kommenden Wochen gelassen entgegen: „Schauen wir mal, wen Jörg Schmadtke aus dem Hut zaubert“, sagte der Coach dem GEISSBLOG.KOELN. „Wir werden nicht in Populismus verfallen. Klar wollen wir früh dran sein, aber wir haben noch zweieinhalb Monate bis Saisonstart. Das ist eine sehr lange Zeit.“

Yannick Gerhardt. (Foto: GBK)

Yannick Gerhardt. (Foto: GBK)

Die Abgänge: Fünf plus zwei Spieler sind schon weg

„Ob Yannick Gerhardt, Kevin Vogt, Philipp Hosiner, Dusan Svento oder Daniel Mesenhöler – jeder hat seine eigene Geschichte“, erklärte Stöger. „Ihre Rollen konnte man aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten. Wir haben immer gesagt: Wenn die Ablöse okay ist, werden wir verkaufen. Das gilt weiterhin. Wir müssen aber nicht. Ich bin absolut tiefenentspannt. Nur die Kombination aus Unzufriedenheit und verpassten Transfereinnahmen können wir uns nicht erlauben.“ Der Abgang von Maurice Exslager spielt für die Profis keine Rolle. Dass in Timo Hübers ein großes Innenverteidiger-Talent aus der U21 den Klub verlässt, tut nur perspektivisch weh.

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