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„Ich mache keinen Druck!“ Neuzugänge im Wartestand

Der 1. FC Köln braucht Geduld. Jörg Schmadtke und sein Team arbeiten an weiteren Neuzugängen für die kommende Saison. Derweil arbeitet Peter Stöger davon unabhängig mit dem vorhandenen Kader. Die Transferperiode wird für die Kölner zum Geduldsspiel. Wie beim „Domino Day“ warten auch die Geissböcke auf das Fallen des ersten Steines, der eine Kettenreaktion auf dem internationalen Markt auslösen könnte.

Köln – Salif Sané? Preisschild: zehn Millionen Euro. Sehrou Guirassy? Verletzt und deswegen aktuell zu teuer. Pione Sisto? Ein interessanter Spieler, aber steigt der Effzeh wirklich mit aller Macht in das Rennen um das dänische Sturmtalent ein? Und was wird aus dem Innenverteidiger, den die Geissböcke eigentlich noch holen wollen? Kandidat Neven Subotic hat noch immer keinen Vertrag in England unterschrieben.

Der Markt ist unruhig, die Preise überhöht, die Ungeduld enorm

Überall stocken die Verhandlungen, nicht nur beim Effzeh. Der Markt ist unruhig, die Preise überhöht, die Ungeduld enorm, das nötige Fingerspitzengefühl aber längst nicht bei allen Beteiligten ausgeprägt. Beste Beispiele sind die Possenspiele rund um Sané und Guirassy. Mit beiden Spielern ist der Effzeh längst einig. Nur die Klubs finden nicht zusammen. Die Fronten sind verhärtet, Lösungen kurzfristig nicht in Sicht.

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„Unsere Vorbereitung ist nicht auf einzelne Spieler – auch nicht auf Neuzugänge – abgestimmt“, bleibt Peter Stöger gelassen. Der FC-Coach ist vom aktuellen Kader überzeugt. Abgesehen von Yannick Gerhardt haben die Geissböcke alle Abgänge (Vogt, Hosiner, Svento) mindestens gleichwertig ersetzt. „Wir ziehen unser Vorbereitungsprogramm durch mit den Spielern, die da sind. Wenn die Jungs fit sind, gehen wir auch nur mit ihnen in die Saison. Damit habe ich überhaupt kein Problem.“

Klares Signal an den bestehenden Kader

Stögers Zeichen ist klar: Wegen des schwierigen Transfermarktes will weder er noch Sportchef Schmadtke den Eindruck erwecken, der Effzeh sei ohne weitere Neuzugänge nicht stark genug, um in der Liga bestehen zu können. Auch, wenn die noch ausstehenden Transfers genau jene sein sollen, die qualitativ den nächsten Schritt ermöglichen sollen.

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