horn

Timo Horn fährt zu Olympia! Bittencourt nur auf Abruf

Na endlich! Der Deutsche Fußball-Bund hat am Freitag die überfällige Kader-Nominierung für die Olympischen Spiele in Rio vorgenommen. Mit Timo Horn fährt nur ein Spieler des 1. FC Köln definitiv nach Brasilien. Leonardo Bittencourt steht auf Abruf bereit. Dominique Heintz bleibt dagegen beim Effzeh.

Frankfurt – Schon am Dienstag hätte es eine Bekanntgabe geben sollen, dann am Donnerstag. Schließlich verschob der DFB die Nominierung für Olympia auf Freitag, obwohl der 18er-Kader inklusive vier Spielern auf Abruf bis Donnerstag beim Deutschen Olympischen Sport-Bund hätte gemeldet werden müssen.

Gruppenspiele gegen Mexiko, Südkorea und die Fidschi Inseln

Nun also steht fest: Timo Horn fährt als Nummer eins der deutschen Auswahl nach Rio und soll mit der Mannschaft von Horst Hrubesch um Gold spielen. Leonardo Bittencourt, der gerne in die Heimat seiner Familie gefahren wäre, steht lediglich auf Abruf bereit.

Für Horn geht es am 25. Juli mit der Einkleidung der Olympia-Mannschaft los. Am 28. Juli trifft sich das Team dann in Frankfurt, um am 30. Juli nach Brasilien aufzubrechen. Am 4. August trifft Deutschland im ersten Gruppenspiel in Salvador auf Mexiko, drei Tage später auf Südkorea. Das letzte Gruppenspiel findet in Belo Horizonte gegen die Fidschi Inseln statt. Sollte Deutschland bis ins Finale kommen, stünde dieses am 20. August auf dem Programm.


Das könnte Euch auch interessieren




  1. Freddy

    Die Meldung des Olympiakaders muss bis Samstag erfolgen, nicht wie im Artikel behauptet bis Donnerstag, das war nur der erste Termin, wann der Kader veröffentlicht werden sollte.

  2. Klio

    Muss man das verstehen? Hrubesch hatte noch groß erklärt, sich vor allem auf die Spieler zu konzentrieren, die dazu beigetragen haben, die Olympia-Quali geschafft haben. Leonardo Bittencourt und Dominique Heintz waren wichtige Teile dieser Mannschaft.

    Dass die als gesetzt geltenden Innenverteidiger von Hoffenheim leistungsmäßig die bessere Wahl als Heintz sein sollen, kann man bezweifeln. Gut: Man weiß nicht, was intern gelaufen ist, z.B. ob Heintz wegen der Möglichkeit, den Startplatz beim FC zu verlieren, zurückgezogen hat.

    Aber bei Leonardo Bittencourt? Julian Brandt als erster Anwärter auf die Linksaußenposition, das ist nachvollziehbar. Aber Serge Gnabry als 2. Option dort? Gnabry kam als Ausleihespieler bei West Bromwich Albion, die die letzte Saison in der Premier League im unteren Mittelfeld landeten, auf ein einziges Spiel als Einwechselspieler. Mitten in der Saison wurde die Ausleihe beendet (wohl kaum, weil er dort wirkliche Perspektiven hatte). In der Rückrunde in Arsenal kam er auf ein einziges Spiel in der U-21 dort. Also noch nicht mal das Potenzial für einen Platz als regelmäßiger Ergänzungsspieler in der in England nicht sonderlich hoch geschätzten Premier League U21. Ich finde das extrem schade für Bittencourt – und nicht wirklich nachvollziehbar.


Schreibe einen neuen Kommentar