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Darum stand Mladenovic nicht im Pokal-Kader

Der neu entfachte Konkurrenzkampf beim 1. FC Köln hat am Wochenende sein erstes prominentes „Opfer“ gefordert. Im DFB-Pokal-Kader gegen den BFC Preussen fehlte neben den Youngsters Salih Özcan und Lukas Klünter auch Linksverteidiger Filip Mladenovic. Peter Stöger hat nun die Gründe dafür genannt.

Köln – Dass Peter Stöger mit der Zusammenstellung seiner Mannschaft zufrieden ist, hat er zuletzt mehrfach betont. Auch den Profis ist die Veränderung anzumerken. „Die Spieler merken, dass sie Gas geben müssen“, sagte der Österreicher. Kaum ein Spieler hat seinen Platz in der Mannschaft sicher. Gegen den BFC Preussen musste Winter-Neuzugang Filip Mladenovic gar ganz zuhause bleiben.

Mussten zwischen Mladenovic und Olkowski entscheiden

Filip Mladenovic. (Foto: GBK)

Filip Mladenovic. (Foto: GBK)

„Wir haben vor dem Spiel überlegt: Wer braucht wie viel Einsatzzeit? Wir sind mit dem Gefühl nach Berlin gefahren: Wenn wir austauschen, dann in der Offensive!“, erklärte der FC-Coach seine Überlegungen zur Kader-Nominierung. „Wir hatten mit Mergim Mavraj und Frederik Sörensen zwei Verteidiger dabei, die nicht unbedingt die Spielzeit brauchen. Für Filip Mladenovic wäre es aber gut, wenn er mal 90 Minuten spielt. Wir mussten uns zwischen ihm und Pawel Olkowski entscheiden und haben dann Pawel mitgenommen.“

Dass es für den Linksverteidiger gegen die Berliner nicht für einen Kader-Platz gereicht hat, liegt laut dem Übungsleiter aber nicht an der Qualität des Linksverteidigers. „Das war keine Wertung. Die Wahrscheinlichkeit, dass er zum Einsatz gekommen wäre, war sehr gering. Das bedeutet nicht, dass Filip viel weiter weg ist als die anderen.“

Unsere zweite Elf könnte auch Bundesliga spielen!

Was Mladenovic gegen Berlin passierte, wird nun wieder Woche für Woche mindestens einem gestandenen FC-Profi widerfahren. Denn von den beiden ebenfalls nicht nominierten Youngster Klünter und Özcan war in der Vorbereitung zumindest Özcan schon nahe an seinen ersten Profi-Einsätzen. Sobald die verletzten Marcel Hartel und Sehrou Guirassy zurückkehren, wird es noch enger. „In dieser Saison ist es so, dass unsere zweite Elf, wenn man sie so nennen will, auch in der Bundesliga spielen könnte“, sagte Stöger. Solange der Konkurrenzkampf dem sportlichen Erfolg zugute kommt, wird dem Österreicher die Qual der Wahl also Recht sein. Erst, wenn es zu Spannungen kommen sollte, wird er auch als Mediator gefragt sein.


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