stöger-schmadtke-2

Endspurt der Vorbereitung: Was passiert noch beim FC?

Wenn die Spieler des 1. FC Köln am Montag wieder das Training in Köln aufnehmen, liegen nur noch zwei Wochen vor ihnen, ehe das erste Pflichtspiel der Saison ansteht. Noch zwei Wochen bis zum Erstrunden-Spiel im DFB-Pokal, noch drei Wochen bis zum Liga-Start gegen Darmstadt. Der Endspurt der Vorbereitung hat begonnen. Was passiert noch beim Effzeh?

Köln – Testspiele, taktischer Feinschliff, die Rehabilitation der Verletzten und die Frage: Kommt doch noch ein weiterer Neuzugang? Der GEISSBLOG.KOELN blickt auf die Themen der kommenden Wochen.

Bleibt es bei nur noch einem Testspiel?

Der 1. FC Köln hat sich in Kitzbühel mit zwei Testspiel-Siegen für die mehrheitlich schwachen ersten Spiele rehabilitiert und Selbstvertrauen getankt. Weil der Testspiel-Knaller gegen Juventus Turin von den Italienern abgesagt wurde, einigte man sich mit dem 1. FSV Mainz 05 auf einen Test am 11. August in Mainz. Das Spiel findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt und ist Stand jetzt der letzte Test und damit die Generalprobe. Der Effzeh sucht aber noch nach einem weiteren Gegner für den 14. August. Gefunden ist er noch nicht.

4-4-2 oder 3-5-2? Die Suche nach der eigenen Art

Auffällig war, dass Trainer Peter Stöger in Kitzbühel das 4-4-2 ebenso trainieren ließ wie das 3-5-2, in beiden Testspielen allerdings ausschließlich im 4-4-2 spielen ließ. Ist damit das 3-5-2 vom Tisch? Mitnichten! Doch Stöger wollte offenbar sicher gehen, dass alle Spieler die Grundform 4-4-2 verinnerlicht haben, um ein System zu haben, das zu 100 Prozent funktioniert. Die beiden Testspiele zeigten: Mit dem 4-4-2 hat der Effzeh eine Spielform, die vor allem defensiv nahezu blind funktioniert. Nun muss der FC-Coach daran arbeiten, dass auch das 3-5-2 Bundesliga-tauglich wird.

„Es ist wie bei jedem Menschen. Wenn er einen Grundrhythmus hat und dann plötzlich eine Stunde früher oder später aufstehen muss, tut er sich auch schwer, seinen Tag unter Kontrolle zu behalten“, beschrieb Stöger das Problem mit einem Lachen. „So ist das auch bei einem neuen System. Es fühlt sich am Anfang etwas eigenartig an.“ Aber wie sagte schon der Schriftsteller Erich Fried? „Eigenartig, wie das Wort eigenartig es fast als fremdartig hinstellt, eine eigene Art zu haben.“ Auch der Effzeh will eine eigene Art haben Fußball zu spielen. Bis sie sich aber in Form eines 3-5-2 von den meisten anderen Bundesligisten unterscheiden wird, dürfte es noch einige Zeit dauern. Bis dahin kann Stöger auf ein wie im Schlaf funktionierendes 4-4-2 zurückgreifen.

Weiterlesen: Kommt doch noch ein neuer Spieler?