Podolski Schweinsteiger DFB

FC-Idole huldigen Podolski: „Eine unglaubliche Karriere!“

Lukas Podolski ist aus der deutschen Nationalmannschaft zurückgetreten. Der ehemalige Star und Stürmer des 1. FC Köln absolvierte über die Hälfte der Spiele für die DFB-Auswahl als Spieler der Geissböcke. Kein Wunder, dass aktuelle und ehemalige FC-Verantwortliche und Idole dem 31-Jährigen zu einer außergewöhnliche Karriere in der Nationalelf gratulieren.

Peter Stöger: „Ich bin kein Freund von Statistiken, aber bei ihm gibt es keine zwei Meinungen, dass er eine großartige Karriere hinter sich und noch einiges vor sich hat. Er hat den Zeitpunkt sicher ganz bewusst gewählt, um die Jahre, die er noch vor sich hat, sinnvoll zu nutzen. Die Nationalmannschaft ist großer Stress, die kann man nicht so einfach nebenher mitnehmen. Er war wichtiger Bestandteil dieser Mannschaft, auch, wenn er hinten raus weniger Einsatzzeiten bekommen hat. Als erfahrener Spieler hat er sicher mit seiner Routine zu den Erfolgen beigetragen. Dazu kann man ihm nur gratulieren. Ich wünsche ihm jetzt einfach, dass er gesund bleibt. Er hat ja gesagt, dass er sich jetzt auch mehr um seine Familie kümmern möchte. Das zeigt, dass es Wichtigeres gibt als den Sport.“

Maskottchen? Unangebracht, unverschämt und unsachlich!

Jörg Schmadtke: „Lukas Podolski hat eine unglaubliche Karriere in der Nationalmannschaft hingelegt. Er ist Weltmeister geworden, hat 129 Länderspiele gemacht. Da fand ich die Kommentare in den letzten Monaten (Podolski als DFB-Maskottchen, Anm. d. Red.) völlig unangebracht, unverschämt und unsachlich. Das hat Lukas nicht verdient. Er hat eine tolle Karriere hingelegt, auf die er stolz sein kann. Dass er jetzt kürzer treten und sich auf andere Bereiche seines Lebens mehr konzentrieren will, kann ich gut nachvollziehen. Ich wünsche ihm alles Gute.“

Dieter Müller: „Was er geleistet hat, ist großartig. Jetzt war der richtige Zeitpunkt. Er hat nicht mehr viel gespielt, das war sicherlich nicht erquickend für ihn. Aber Chapeau! Die Beständigkeit, mit der er für die Nationalelf über so viele Jahre gespielt hat, hat mich beeindruckt. Er war immer ein Mensch, der das Vertrauen seines Trainers und seines Umfelds benötigt hat. Deswegen haben der Effzeh und er auch so gut gepasst. Der FC ist wie eine große Familie, das war auch eine Leistung von Wolfgang Overath, die man heute leider etwas vergisst. Ich bin mir sicher, wir werden Lukas irgendwann in der Zukunft in einer Funktion beim FC wiedersehen.“

Weiterlesen: So schwärmt Pierre Littbarski von Lukas Podolski



  1. Martina Schulz

    Sorry aber was Herr Löw da schreibt ist großer Bullschit. Wenn er so für Poldi war, warum hat er ihn dann nicht öfter spielen lassen.

    • Nick

      Leider passt Lukas nicht in ein System mit nur einem Stürmer oder Löw hätte ihn mal als falsche 9 testen sollen…Als die Nationalmannschaft noch mit zwei Stürmern Klose – Podolski spielte, hat Lukas wie am Fliesband getroffen. Erst als Löw meinte, jetzt imitieren wir mal die Spanier und stellen den Lukas als linken Mittelfeldspieler auf, da sind die Treffer abgeflaut und auch die leider positionsbedingt die Gesamtleistungen…

      Lukas Podolski ist eben kein linker Mittelfeldspieler, sondern hängende Spitze und man muss ihm seine Freiheiten geben – das hat Löw nicht mehr getan und so ist dann überhaupt erst die Diskussion um „Maskottchen“ usw. aufgekommen…sonst hätte der Lukas jetzt 150 Spiele und wahrscheinlich 80-90 Tore…

      Den Götze hat Löw auch auf der „falschen“ 9 verbrannt, da ist es genau anders herum, dass ist kein Stürmer, sondern ein sehr guter offensiver Mittelfeldspieler…Löw sollte mal aufhören bei anderen abzugucken und seine Spieler auf den Positionen einsetzten die diese auch perfekt spielen können…bei der EM ist doch auch die ganze Zeit experimentiert worden…

      Ich weiß das er Weltmeister geworden ist, und dieser Erfolg über allem steht, aber einige Spieler hat er wirklich verbrannt…leider auch und speziell unseren Lukas…


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