lehmann-höger-stöger-2

Suche nach dem Herzstück: Wird Höger der neue Chef?

Der 1. FC Köln sucht nach seinem Herzstück. Wer wird in Zukunft vor der Abwehr spielen? Abhängig vom System, setzt Trainer Peter Stöger auf zwei (4-4-2) oder drei (3-5-2) zentrale Mittelfeldspieler. Sie sollen einerseits vor der Abwehr abräumen, andererseits für den Spielaufbau zuständig sein. Die Frage lautet: Wer?

Kitzbühel – Beim taktischen Verschieben im Training teilten sich Matthias Lehmann und Marco Höger meist eine Position, im Testspiel gegen den FC Bologna spielten sie nach ihrer Einwechslung in der 60. Minute gemeinsam. Begonnen hatten Jonas Hector und Salih Özcan.

Ist Hector im Zentrum gesetzt?

Läuft der 1. FC Köln künftig im 4-4-2 mit zwei Viererketten in der Abwehr und im Mittelfeld auf, macht das genannte Quartett den Kampf um die beiden Plätze in der Zentrale unter sich aus. Stellt Stöger auf ein 3-5-2 um, kommen Milos Jojic und Leonardo Bittencourt mit dazu. Selbst Yuya Osako könnte die offensivste der drei zentralen Positionen übernehmen.

Vor allem aber ist ein Kampf um die zwei eher defensiven Positionen im Mittelfeld-Zentrum entfacht. Da mittlerweile bekannt ist, dass Peter Stöger und Jörg Schmadtke ihren Wunschspieler Salif Sané für die Abwehrreihe vorgesehen hatten, stellt sich nicht mehr die Frage, ob Jonas Hector künftig „vermehrt“ im Zentrum eingesetzt wird. Nein, der Nationalspieler ist dort neben Lehmann, Höger und Özcan fest eingeplant.

Verliert Lehmann seinen Platz an Höger?

Das birgt die interessante Konstellation, dass Hector als Nationalspieler, absoluter Leistungsträger der letzten Jahre und aufgrund seiner nun gesammelten internationalen Erfahrung auf Weltklasse-Niveau gesetzt sein müsste. Das war bislang aber auch Matthias Lehmann. In der vergangenen Saison lautete immer nur die Frage: Wer spielt neben dem Kapitän? Nun könnte die Antwort lauten: Marco Höger spielt an seiner Stelle. Oder überrascht Salih Özcan noch alle?

Weiterlesen: Höger ein Chef, Lehmann wichtig, Özcan der neue Gerhardt?