Schalke Team

„1. FC Leicester City“: Die Stimmen zum Auswärtssieg

Der 1. FC Köln gewinnt mit 3:1 beim FC Schalke 04. Die Bundesliga-Tabelle führt den Effzeh auf Rang zwei. Kein Wunder, dass bei den Spielern der Geissböcke das Selbstvertrauen gewaltig gewachsen ist. Die Stimmen des Abends.

Gelsenkirchen – Leonardo Bittencourt übermittelte zusammen mit Thomas Kessler, Artjoms Rudnevs und Dominic Maroh die Glückwünsche via Twitter. Lukas Podolski träumte bereits vom „1. FC Leicester City“ in Anlehnung an den Überraschungsmeister aus England. Hertha BSC – am Abend chancenlos beim FC Bayern – wünschte dem Effzeh schon mal viel Spaß für die Partie in München in neun Tagen. Und was sagte der Effzeh zum Sieg auf Schalke?

Frederik Sörensen: „Wir haben an den Sieg geglaubt. Es war wichtig, dass wir so schnell nach dem Gegentor zurückgekommen sind. Wenn man ungeschlagen hierher kommt, dann hat man Selbstvertrauen. Wir sind eine gute Mannschaft, das wissen wir. Und das haben wir heute auch gezeigt. Wir haben einen sehr guten Kader. Leo (Bittencourt) hat gefehlt, dafür war Sehrou (Guirassy) erstmals mit dabei. Das macht uns stark. Aber es sind noch 30 Spiele. Wir müssen Ruhe bewahren. Mal schauen, wohin es noch geht.“

https://twitter.com/lbittencourt32/status/778683754747342850

Matthias Lehmann: „Wir sind überglücklich. Schalke kam mit viel Wut im Bauch. Aber wir haben mit dem Ausgleich die Euphorie sofort wieder gebremst. Es war ein offenes Spiel, unser Schlüssel war das Umschaltspiel, das hat uns wieder einmal den Sieg gebracht. Das gibt uns jetzt eine breite Brust und sehr viel Selbstvertrauen. Das nehmen wir mit und wollen jetzt gegen Leipzig punkten. Die Fans können feiern und soll niemand bremsen. Zehn Punkte aus vier Spielen, da gibt es genügend Gründe, auf den Rängen zu feiern. Wir drehen nicht durch. Das klingt nüchtern, aber ich kann ja nicht schon vor dem Spiel saufen. (lacht) Es gibt keinen Grund, auf den Tischen zu tanzen. Aber wir saugen die Stimmung auf,  das war wieder bombastisch von unseren Fans heute.“

https://twitter.com/Podolski10/status/778685481974239232

Marco Höger: „Es war ein schönes Gefühl, wieder hierher zu kommen. Am Anfang musste ich mich noch umorientieren, weil ich andere Wege gehen musste als früher. Ich fühle ein bisschen mit Schalke, aber freue mich vor allem für mein Team. Wir bringen gerade unsere Stärken 90 Minuten lang auf den Platz. Fußball ist viel Kopfsache. Wenn man so startet, tritt man selbstbewusster auf. Wir sind aber auch so reif, dass wir mit dem Selbstbewusstsein gut umgehen können. Es sind aber erst vier Spieltage gespielt.“

https://twitter.com/HerthaBSC/status/778679732296560640

Peter Stöger: „Wir wissen es sehr wohl richtig einzuordnen. Wir hatten ein schweres Programm. Von den beiden Heimspielen gegen Freiburg und Darmstadt haben alle erwartet, dass wir da was mitnehmen. Das ist für uns aber noch immer keine Selbstverständlichkeit. Und bei den Auswärtspartien in Wolfsburg und Schalke vier Punkte zu machen, ist auch nicht so einfach. Das haben wir alles mit sehr viel Arbeit zustande gebracht. Die Entwicklung bringt uns weiter und weiter. Das ist auch der Faktor Routine. Aber wir haben erst vier Runden gespielt, es gibt noch einiges zu tun.“

Konstantin Rausch: „Klaus Maierstein (Physiotherapeut) hat so viele Stunden in den letzten Wochen in mich investiert, da galt der Dank in erster Linie ihm, dass ich heute spielen konnte. Der Sieg, die Vorlage, das kann man sich eigentlich nicht schöner ausmalen.“


Alles zum 3:1-Auswärtssieg des Effzeh auf Schalke