Schmadtke Wolfsburg

Als Christian Streich das Amt von Jörg Schmadtke bekam

Es ist schon eine Weile her, dass Jörg Schmadtke beim SC Freiburg spielte. Der Geschäftsführer des 1. FC Köln stand zwischen 1993 und 1997 im Tor. Was nur wenige wissen: Schmadtke verbindet eine besondere Geschichte mit dem heutigen Freiburg-Coach Christian Streich.

Köln – Insgesamt 265 Bundesliga-Spiele stand Jörg Schmadtke in seiner Karriere zwischen den Pfosten. 130 dieser Partien bestritt er für den SC Freiburg. Vier Jahre lang warf sich der heute 52-Jährige in die Bälle, spielte mit den Badenern gar international.

Doppel-Funktion als Torhüter und U19-Trainer

Christian Streich. (Foto: MV)

Christian Streich. (Foto: MV)

Noch während seiner Zeit in Freiburg hatte Schmadtke entschieden, nach seiner aktiven Karriere als Trainer arbeiten zu wollen. „Ich wollte eigentlich immer Trainer werden“, erzählte der heutige FC-Sportchef dem GEISSBLOG.KOELN. Dass er nun dem Klub am Geißbockheim als Geschäftsführer und nicht als Trainer weiterhilft, sei „aber schon gut so“.

Ambitionen auf das Traineramt hat Schmadtke schon länger nicht mehr. Dabei hatte er zu Freiburger Zeiten eine Doppel-Rolle auf sich genommen, um sich seinen Traum zu verwirklichen. Neben seiner Arbeit als Profi-Torhüter fungierte Schmadtke ein Jahr lang gleichzeitig als Trainer der damaligen U19 des Sport-Clubs. Mit den Junioren stieg Schmadtke sogar auf und gewann den regionalen Pokal-Wettbewerb.

Das wäre nicht mehr gegangen. Ich hätte es gerne weitergemacht.

„Ich wollte schon damals die Fußballlehrer-Lizenz machen und brauchte Praxiserfahrung“, erzählte er nun dem GEISSBLOG.KOELN. „Deshalb habe ich die U19 übernommen. Das ging, weil die Spiele im badischen Land waren.“ Nach dem Aufstieg aber wären die Spiele im ganzen Süden gewesen, inklusive Reisen nach München. „Das wäre nicht mehr gegangen. Ich hätte es gerne weitergemacht.“ So musste Schmadtke sein Traineramt abgeben. Es übernahm: Christian Streich.

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