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Jetzt spricht Müller: „Es geht nur darum, Bälle zu halten“

Sven Müller wird am Samstag gegen den VfL Wolfsburg sein Bundesliga-Debüt feiern. Der 20-Jährige spielt seine erste Profi-Saison für den 1. FC Köln und ist eigentlich als Nummer drei vorgesehen. Durch die Verletzungen von Timo Horn und Thomas Kessler wird Müller aber nun erstmals das FC-Tor in der Bundesliga hüten. 

Köln – Der junge Keeper sprach vor seinem Debüt über die Nervosität vor dem Spiel, den Gegner aus Wolfsburg, Tipps von Timo Horn und über seine eigenen Vorbilder. Das sagte Müller über…

…die Nervosität vor dem Debüt: „Jedes kleine Kind träumt davon, irgendwann mal in der Bundesliga zu spielen. Jetzt geht am Wochenende mein Traum in Erfüllung. Ich bin aber noch gar nicht nervös. Ich kriege die Rückendeckung von jedem aus der Mannschaft und vom Trainer-Team. Alle stehen hinter mir. Ich spüre momentan keine Nervosität.“

Wenn es sein muss, den Ball lang schlagen!

…seinen schnellen Aufstieg: „Ich hatte eigentlich gedacht, dass ich dieses Jahr noch lerne, weil es ja meine erste Profi-Saison ist. Aber wenn ich gefragt werde, bin ich da. Ich fühle mich bereit.“

…sein Profi-Debüt im Pokal in Berlin: „Ich hab mir die Szenen aus Berlin nochmal mit Alex Bade angeschaut. Ich habe gesehen, dass ich die ersten zehn, fünfzehn Minuten auf Nummer sicher gehen und wenn es sein muss, den Ball auch mal lang schlagen soll. Ansonsten gab es nicht so viel, was ich verändern muss, weil ich auch nicht so viel aufs Tor bekommen habe.“

Immer bereit sein – ob Regionalliga oder Bundesliga

…die Vorbereitung auf das Wolfsburg-Spiel: „Als Torwart muss man immer bereit sein, ob es in der Regionalliga ist oder jetzt in der Bundesliga. Wir werden eine Video-Analyse machen. Dann werde ich ein paar Informationen über Wolfsburg bekommen und gucke mir die vorher noch mal gut an.“

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