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Konkurrenz: Mladenovic kämpft um den Anschluss

Wenn Filip Mladenovic am Mittwoch wieder ins Training beim 1. FC Köln einsteigen wird, dann geht es für den Serben darum, sich auf den letzten Metern noch für den Kader gegen den VfL Wolfsburg zu empfehlen. Leicht hat es der 25-Jährige aktuell nicht.

Köln – Als die Maschine des 1. FC Köln am 26. August zum DFB-Pokal-Spiel nach Berlin abhob, befand sich Filip Mladenovic nicht an Bord. Trainer Peter Stöger hatte den Linksfuß nicht für das Spiel beim BFC Preussen nominiert. Als in den Tagen darauf plötzlich Konstantin Rausch verletzt passen musste, sah der Flügelflitzer seine Chance.

Ein erster Verlierer im Konkurrenzkampf?

Von der Tribüne in die Startelf? Jonas Hector schien im Zentrum gesetzt, Mladenovic als Ersatz für Rausch prädestiniert. Es spielt: Hector. Marco Höger begann für ihn im Zentrum. Mladenovic stand zwar im Kader, blieb aber 90 Minuten nur auf der Bank. Der Serbe – ein erster Verlierer im gestiegenen Konkurrenzkampf der Geissböcke?

Filip Mladenovic erzielt das 1:0 im Spiel gegen SD Eibar. (Foto: Bela Bopp)

Filip Mladenovic erzielt das 1:0 im Spiel gegen SD Eibar. (Foto: Bela Bopp)

„Er kann jederzeit spielen“, sagte sein Trainer dem GEISSBLOG.KOELN. Stöger, bekannt dafür, keinen seiner Spieler öffentlich abzuschreiben, stärkt dem Winter-Neuzugang demonstrativ der Vorsaison den Rücken. „Es war keine Entscheidung gegen ihn, sondern für die Variante, von der wir glaubten, dass sie am besten zu Darmstadt passt.“

Für Serbien in der Startelf

Die ersten zwei Pflichtspiel-Wochen verliefen alles andere als nach Mladenovics Wunsch. Anschließend verabschiedete er sich erst einmal zur serbischen Nationalmannschaft, wo er am Montagabend in der WM-Qualifikation für sein Land gegen Irland immerhin in der Startelf stand und mit dem Hamburger Filip Kostic die linke Seite bildete. Der Linksverteidiger wurde in der 77. Minute beim Stand von 2:1 für sein Land ausgewechselt, Irland konnte am Ende noch ausgleichen.

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