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Maroh: „Ich will lachen, niesen und husten können“

Dominic Maroh hat schwere Tage hinter sich. Nach seinem doppelten Rippenbruch geht es dem Innenverteidiger des 1. FC Köln nur langsam wieder besser. Am Donnerstag schaute er am Geißbockheim vorbei. An ein Comeback verschwendet er bislang noch keine Gedanken.

Köln – Seine Bewegungen waren vorsichtig, ruhig, bedacht. Die Treppen ging er langsam, auf der harten Sitzschale im Franz-Kremer-Stadion nahm er nur zögernd Platz. Den 29-Jährigen plagen die Folgen zweier Brüche im rechten Rippenbogen. Zwei Nächte hatte Maroh im Krankenhaus verbringen müssen.

Atem- und Schlafprobleme bei Maroh

„Die Schmerzen waren heftig“, sagte Maroh am Donnerstag rückblickend. Noch immer fällt es ihm schwer nachts im Bett zu liegen und zu schlafen. „Ohne Tabletten geht es nicht.“ Erst seit Mitte der Woche darf sich Maroh wieder etwas mehr bewegen, spazieren gehen, sein Haus verlassen. Doch die kleinste Belastung wird schon zum Problem. „Tief atmen geht noch nicht so richtig.“

Dominic Maroh wird von Lilien-Keeper Esser mit dem Knie getroffen und muss verletzt vom Feld. (Foto: JP)

Dominic Maroh wird von Lilien-Keeper Esser mit dem Knie getroffen und muss verletzt vom Feld. (Foto: JP)

Als Maroh am Samstag im Spiel gegen den SV Darmstadt 98 in der Nachspielzeit der Partie mit Lilien-Keeper Michael Esser zusammengeprallt war, hatte er sofort gespürt, dass etwas kaputt gegangen war. Sein erster Rippenbruch, doch er hatte ihn noch auf dem Rasen selbst diagnostizieren können.

Ohne Schmerzmittel wäre es nicht gegangen

„Ich war noch nicht wirklich oft verletzt, aber das war extrem“, sagte Maroh. „Ich habe im Krankenhaus sofort ein ziemlich starkes Schmerzmittel bekommen. Ohne das wäre es nicht gegangen. Ich kann echt auf die Zähne beißen, aber in Verbindung mit dem Atmen war es wirklich schwierig.“

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