Overath stellt Buch vor: „Weiß nicht, was drin steht“

„Wolfgang Overath. Der Spielmacher“: So heißt das Buch, das der Autor Hermann Schmidt zusammen mit dem Idol des 1. FC Köln am Dienstag der Öffentlichkeit präsentiert hat. Neben ehemaligen Weggefährten Overaths waren auch diverse Vertreter des Effzeh anwesend. Die Bilder aus dem Gaffel am Dom gibt’s in der Galerie.

Köln – Die Geschäftsführer Jörg Schmadtke und Alexander Wehrle waren gekommen, auch Vize-Präsident Toni Schumacher. Wolfgang Weber, Karl-Heinz Thielen und Stephan Engels ließen sich die Gelegenheit ebenfalls nicht entgehen. Und dann natürlich Overath selbst.

Buch bringt Geld für sein Hilfsprojekt

Ein bisschen zu spät, aber mit einem Strahlen kam Overath zum Empfang und überraschte direkt einmal mit der Aussage, das Buch noch gar nicht gelesen zu haben. „Ich weiß nicht, was drin steht. Bis auf das, was ich selbst gesagt habe, habe ich noch nichts gelesen.“ Er stellte klar, dass er mit dem Buch kein Geld verdiene, lediglich den Verlag J.P. Bachem gebeten habe, für Overaths Hilfsprojekt für Obdachlose und Waisenkinder zu spenden.

Das Buch, geschrieben von Hermann Schmidt, behandelt das Leben Overaths von dessen Kindheit über sein Leben als Fußball-Star bis hin zur unglückseligen Präsidentschaft des heute 72-Jährigen. Einen wichtigen Teil nimmt auch das soziale Engagement des Vaters zweier Söhne ein. „Er war zu meiner Zeit der Mittelfeld-Star schlechthin“, erklärte Schmidt seine Motivation für das Buch, das er aus Sicht eines FC- und Overath-Fans geschrieben habe, wie er betonte.

Was tatsächlich im Buch steht und was Overath zu Werner Spinner, Peter Stöger und Jörg Schmadtke sagt, lest Ihr ab morgen beim GEISSBLOG.KOELN.


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  1. Nick

    Glaube ich sofort ;) Als ob jemand der sich so schnell persönlich angegriffen fühlt, ein Buch über sich veröffentlichen lässt, an dem er angeblich nicht mal etwas verdient, ohne das Buch vorher gelesen zu haben. Könnte ja auch drin stehen „Der Kapitän WO verlies den sinkenden Dampfer Effzeh, nach Jahren der Misswirtschaft unter seiner Präsidentschaft, als erster mit dem Rettungsboot…“ Was manch einer, mich eingeschlossen, ja so interpretieren könnte…

    Das steht dann so für ewig in diesem Buch. Das liest er nicht vorher??? Klingt logisch – er lässt das lesen, von seinen Anwälten :)

    Also mit solchen Aussagen macht der Mann sich nicht vertauenswürdiger in meinen Augen…

  2. Ottla

    Das war Realsatire pur – ein Haus- und Hofschreiber und der Sonnenkönig bekommen eine Bühne – und im Hintergrund grinst sich ganz besonders Wehrle einen – sichtlich um Contenance bemüht; so aber auch Schmadkte. Aber wie GENIAL der neue FC auch diese Herausforderung mit großer Voraussicht angegangen ist. Natürlich wussten die auch, dass da was im Busch ist; dass das Buch in den lokalen Medien Beachtung finden würde. Und dass Dumont hier versuchen würde, ob sich nicht ein wenig altes FC-Chaos darüber entfachen ließe (nach dem Motto: Overath sagt, Spinner sagt, der Tünn sagt – und und und). Als wären die Herren in Klausur gegangen, um das Vorgehen zu besprechen – weit im Vorfeld macht Toni den Charmeur, Spinner bietet über die Medien die Hand an – und zur Buchpräsentation kommen Wehrle, Schmadke und machen gute Miene. Besser konnte man das, was daraus evtl. an Zwist hätte entstehen können (bspw.: „der neue FC ist zwar erfolgreich aber herzlos“), nicht im Keim ersticken.


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