Fussball-Bundesliga 1.FC Köln – SC Freiburg

Südkurve kündigt Dauer-Protest gegen RB Leipzig an

Das Auswärtsspiel beim FC Schalke 04 steht vor der Tür, doch das nächste Heimspiel des 1. FC Köln wirft bereits seine Schatten voraus. Und wenn es nach den Fans der Geissböcke geht, sind es dunkle Schatten. Nächster Gegner ist RB Leipzig.

Köln – Große Freude herrschte am vergangenen Freitagabend, als der 1. FC Köln vorübergehend die Tabellenspitze übernahm. Wie erwartet zog am Samstag der FC Bayern an den Kölnern wieder vorbei. Auch Hertha BSC schaffte den Sprung vorbei an den Geissböcken. So weit, so gut. Doch weil der HSV gegen Leipzig mit 0:4 unterging, verlor der Effzeh trotz eines 3:0-Erfolges unter dem Strich sogar noch einen Tabellenplatz. Und es war ausgerechnet der Aufsteiger aus Leipzig, der die Kölner überholte.

Verbale Unterstützung ja, optische Unterstützung nein

RB, RasenBallsport, Red Bull oder „Riesen-Beschiss“, wie es mitunter in der Fan-Szene heißt: Der Aufsteiger polarisiert in den ersten Wochen wie erwartet und versetzt die Anhängerschaften bundesweit in Aufregung. Auch in Köln, wo man den sofortigen Erfolg der Roten Bullen mit Bauchschmerzen verfolgt, wie sie sonst nur extrem süße Aufputsch-Getränke erzeugen.

Nun hat der „Südkurve 1. FC Köln e.V.“ nach diversen Diskussionen und internen Gesprächsrunden festgelegt, wie die aktive Fan-Szene der Geissböcke am kommenden Sonntag auf den Gast reagieren wird.  Die Kölner Anhänger werden das Heimspiel nicht boykottieren, sondern die Mannschaft wie gewohnt „lautstark unterstützen“, kündigte der Fan-Verbund an. Allerdings wird die Südkurve in einem anderen Gewand als gewöhnlich daher kommen: Jegliche optische Unterstützung in Form von Fahnen wird wegfallen.

Dieses Vorgehen wurde für alle Heimspiele festgelegt

„Stattdessen werden wir am Zaun der Südkurve ein gemeinsames Banner platzieren, um unseren Standpunkt deutlich zu machen“, kündigten die Vertreter an. Welchen Inhalt die Protestaktion haben wird, ließen sie noch offen. Nur so viel ist bereits klar: „Dieses Vorgehen wurde nicht nur für das anstehende Heimspiel, sondern für alle Heimspiele gegen RB Leipzig festgelegt. Wir wollen das Thema nämlich nicht nur inhaltlich, sondern auch auf diese Weise nachhaltig begleiten.“ Man darf also gespannt sein, mit welcher Botschaft die Kölner Fans in den kommenden Jahren gegen Leipzig protestieren wollen.

RB Leipzig – kein normaler Fußballklub? Diskutiert mit!


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28 Kommentare

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  1. K.H.Lenz

    Ich verstehe schon, dass man sich als Fußball-Fan Gedanken darüber macht, welche Rolle das Geld und die große Firmen mittlerweile im Fußballsport spielen. Nur: Ich verstehe nicht, dass in diesem Zusammenhang ein einzelner Klub, nämlich RB Leipzig, zum Sündenbock gestempelt wird.
    Wie ist es denn bei Bayer Leverkusen, bei Schalke, bei Hoffenheim, bei Wolfsburg, bei den Bayern, beim HSV? Da stecken doch auch große Geldgeber mit drin. Und ich weiß nicht, ob diese Liste komplett ist. Ich könnte mir vorstellen, dass auch bei Dortmund und anderen Klubs jede Menge Geldleute im Hintergrund mitmischen. Warum wird das Thema „Großes Geld im Fußball“ auf RB Leipzig zugespitzt?
    Was ich an der aktuellen Initiative des Verein „Südkurve“ auch nicht verstehe: Seid Ihr wirklich sicher, dass der FC und seine Mannschaft es im Augenblick wirklich brauchen, dass Ihr euch RB Leipzig zum großen Thema macht? Ich fände es besser, wenn die FC-Fans sich darauf konzentrieren würden, die eigene Mannschaft und den eigenen Verein zu unterstützen. Und übrigens: Ich fände es super, wenn die FC-Fans in der Südkurve die eigenen Probleme dauerhaft in den Griff bekämen: Randale, Pyrotechnik, Platzstürmerei und ähnliche Dinge, wie wir sie in den letzten Jahren immer wieder hatten.

  2. Hallenser

    Guten Abend an alle ANTI RB Fans, warum muss man sich gegen so ein Team, wie RB es ist, immer so aufgeilen? Ich glaube ihr seid neidisch das es bei euch nicht so gut läuft .Zitat: deshalb wird gegen eine Mannschaft gehetzt die heißt RB Leipzig … schämt euch was ihr ….

      • Klio

        Klar passt das so gar nicht mit dem neidisch sein, weil es bei uns „nicht so gut läuft“ – bei uns läuft es momentan besser als man zu hoffen gewagt hat. An so Beiträgen merkt man, dass das alles vorgefertigt ist und überall eingefügt wird, wo Leipzig kritisch thematisiert wird.

        Eine reine Medienkampagne, die einen „Hallenser“ dazu bringt, sich an Diskussionen im Geissblog (!) zu beteiligen. Vor kurzem wurden wahrscheinlich die Fan-Foren des HSV mit solchen Textbaustein-Ergüssen zugeschüttet, davor die BVB-Foren, …

        Der Leipziger Club bzw. der Brauseproduzent fahren hier eine Social-Media-Kampagne. Sobald irgendwo Leipzig erwähnt wird, findet man Pro-Leipzig-Beiträge an vorderster Front. Da kann kaum etwas versteckt genug sein. Inhaltlich kann man das einfach knicken.

  3. Pitter

    Ich finde es schon irgendwie schade, dass wir uns im eigenen Stadion an den Gegner anpassen müssen. Den Protest von Düsseldorf fand ich da viel besser: Einfach Rasenball bei jedem Ballkontakt auspfeifen. Mag sein, dass sich viele Spieler zunächst nicht wirklich davon beeindrucken lassen (wobei ich bei so vielen jungen Spielern nicht glaube, dass das bei allen der Fall ist). Aber kein Mensch lässt sich gerne auspfeifen. Rasenball und Anhänger würden so jedenfalls keinen Spaß bei uns haben…

    @K.H.Lenz
    Der große Unterschied zwischen den genannten Vereinen und Rasenball ist, dass Rasenball eben nicht als Fußballverein gegründet wurde, sondern als Projekt, das ausschliesslich aus Werbezwecken für einen Konzerns ins Leben gerufen wurde. Wenn ich mir die „easyCredit Basketballbundesliga“ mit Spielen zwischen „Rathiopharm Ulm“, „Telekom Bonn“ oder „S.Oliver Würzburg“ anschaue, bekomme ich das Grauen. Ich hatte immer gehofft, dass es wenigstens im Fußball nie so weit kommt. Mag sein, dass auch zukünftig nicht mehr Vereine sondern Konzerne gegeneinander spielen – mir gefällt es jedenfalls nicht und ich kann jeden verstehen, der genauso denkt.

    @Hallenser
    Ihr gefallt euch wirklich sehr gut in der Opferrolle, oder? Auf was sollten wir neidisch sein? Darauf, dass euer Vereins-„Wappen“ wie Werbung aussieht? Hier ist auch keiner neidisch auf die Bayern – obwohl es bei denen deutlich besser läuft, als bei Rasenball. Bayern mag zwar bei vielen hier nicht gerade der größte Sypathieträger sein, aber ich gehe davon aus, dass die meisten hier hoffen, dass Bayern vor Rasenball landet.

  4. Ulli

    Ich verstehe die ganze Aufregung und die „Anti-RB“ Aktionen nicht. Leipzig, Hoffenheim, Wolfsburg und Leverkusen sind erst der Anfang: Clubs ohne Tradition und Fankultur, dafür aber mit ganz viel Geld im Rücken. Wir werden uns daran gewöhnen müssen, dass solche „Marketing-Mannschaften“ in Zukunft auch den sportlichen Ton angeben. Also Leute, geht ins Stadion, unterstützt unseren FC!!

  5. Arturo

    Ich bin in vielen Stations Deutschlands gewesen , in keinem waren so viele Kinder und Frauen dabei .
    Wenn ihr den Fussball liebt und nicht das gesaufe und randalieren , sollte euch das mal zu denken geben .
    Im übrigen sollte man froh sein das einer sein Geld in viele Sportarten mit Jugendarbeit steckt .

  6. Rolf G.

    Einigen der Verfasser oben stehender Beiträge sollte ins Stammbuch geschrieben werden, dass sie a) die Realität verkennen und b) dass sie Aktion und Reaktion nicht unterscheiden können. Was haben RB Leipzig, Wolfsburg, Leverkusen, vielleicht auch Hoffenheim oder sogar der HSV, mit Bayern München, Schalke oder Borussia Dortmund zu tun zu tun?
    Die letztgenannten Klubs, die samt und sonders keine Probleme mit der 50+1 – Regel haben, mit Kunstprodukten wie RB Leipzig, dem VfL Wolfsburg oder Bayer Leverkusen in einen Topf zu werfen, zeugt entweder von wissentlicher Verfälschung der Tatsachen oder aber von grundsätzlicher Ignoranz.
    Wenn man dem Leipziger Brauseklub gegenüber ein kritisches Wort verliert, wird man als „neidisch“ verunglimpft. Neidisch auf was? Vielleicht darauf, dass man Anhänger einer Werbemassnahme ist? Weil, und darüber kann es keine zwei Meinungen geben, hätte der Herr Mateschitz nicht die (Marketing-)Idee gehabt, mit Hilfe eines Fussballklubs seinen Umsatz zu steigern, würde es ein Konstruk wie RB Leipzig gar nicht geben. Und da kann man auch nicht argumentieren, dass die ja soundsoviel in die Jugendarbeit investieren usw. usf.
    Ja warum tun sie das wohl? Doch garantiert nicht aus Liebe zum Fussball oder um eventuell gefährdete Jugendliche von der Strasse zu holen!

    Ein weiterer Punkt, der einem oft von Leverkusenern, Wolfsburgern und wahrscheinlich ja auch Leipzigern vorgehalten wird, ist der, dass man das VW-Werk, den Bayer-Konzern oder Red Bull als Sponsor bezeichnet, den ja schliesslich andere Vereine auch hätten. Die vorgenannten Firmen sind 100%ige Besitzer der Klubs, Sponsoren sind beispielsweise die Telekom oder Allianz bei Bayern München oder Rewe beim FC. Deren Anteile am Klub sind aber wenn überhaupt wesentlich geringer als die Besitzerquote der „Werksklubs“ und der Hauptanteil (eben 50+1%) verbleibt beim Hauptverein und deren Mitgliedern.
    Zur 50+1 – Regel kann man sicher verschiedene Meinungen haben, doch so lange die im Regelwerk des DFB auftaucht und also „Gesetz“ ist, muss sich jeder daran halten, weil sonst eine enorme Wettbewerbsverzerrung stattfindet, die wir ja zur Zeit schon haben.

    Mit der Aufweichung dieser an und für sich sinnvollen Regel im Sinne von „gleiches Recht für alle“, hat der DFB ein enormes Eigentor geschossen. Wolfsburg und Leverkusen wurde zuerst zugebilligt, die damals noch fast normalen Vereine in die jeweiligen Firmenimperien einzugliedern. Da war das Kind dann in den Brunnen gefallen und jetzt kommt man aus der Nummer nicht mehr raus, wenn man das jemals wollte.

    • Nick

      Viel richtig!

      Nur sollte man beachten – auch beim BVB hält der e.V. nur 5,33% der Anteile an der AG.

      Evonik Industries AG: 14,78%
      Bernd Geske: 8,80%
      Ballspielverein Borussia 09 e.V. Dortmund: 5,53%
      SIGNAL IDUNA: 5,43%
      PUMA SE: 5,0%
      Streubesitz: 60,46%

      Hier würde ich auch sagen, die 50+1 Regel wurde hintergangen.

      Bei Bayern sind 25% der Anteile an „Sponsoren“ vergeben. Ich denke man wird aber nicht über 49% in Zukunft aus der Hand geben.

      Schalke verkauft keine Vereinsanteile aber wohl solche am eigenen Stadion…

      Beim HSV sind bereits 25% der Anteile nicht mehr in e.V.-Hand mit steigender Tendenz würde ich sagen. Hier dauert es glaube ich auch nicht mehr lange bis die nächste „Ausnahme“ erteilt wird. Der HSV begibt sich mit seiner Vereinspolitik absolut in die Hände sehr merkwürdiger Einzelpersonen – ich hoffe das geschieht bei uns niemals! Was in Ingolstadt passiert bleibt abzuwarten.

      Kauft Kind H96 nächstes Jahr wieder in die Bundesliga haben wir folgende „Ausnahme-Liga“ BVB-VW-Bayer-Kind96-1899 Hopp-RB. Schon so sind also 30% der Clubs aus der 50+1 Regel raus, kommen Kühne-Hamburg und Audistadt hinzu reden wir schon von 44%.

      Bedenklich auch das VW-Sponsoring bei diversen Clubs (ebenfalls mit Ausnahme des DFB). Ich warte darauf, dass es mal um Abstieg, Meisterschaft oder Europapokal geht und am letzten Spieltag spielt dann VW gegen Audi…dann fällt das 12:1 von 1978 als Rekord raus…

      Letztenendes hat man die 50+1 Regel schon viel zu oft über den Haufen geschmissen. Diese „Regel“ ist so ein Witz. Entweder man macht die Ausnahmen rückgängig oder lässt gleiches Recht für alle gelten.

  7. Andreas Weigel

    Das nur zum Thema Kommerz !
    Und nun ratet mal wie diese Anleihen gehandelt werden ????

    Übrigens wird dies beworben mit dem Logo des 1.FC Köln und dem Spruch „Spürbar anders“

    Herzlichen Glückwunsch ihr Kommerzclowns vom Rhein !!!

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    • Pitter

      Der 1. FC Köln leiht sich also Geld von seinen Fans. Dies wurde zwar massiv beworben, aber dennoch Glückwunsch zu deiner sensationellen Entdeckung.
      Aber wo genau soll da jetzt die Gemeinsamkeit zu einem Projekt bestehen, dass aus Werbezwecken von einem Konzern ins Leben gerufen wurde und dessen Name und „Wappen“ sich an diesem Konzern orientieren?

      Im übrigen stehen wir voll und ganz dazu, dass wir ein Karnevalsverein sind (weshalb die Beschimpfung als „Clown“ wohl niemanden aus der Fassung bringen wird). Leipzig-Anhänger dagegen reagieren erfahrungsgemäß immer sehr gereizt, wenn man sie daran erinnert, dass Rasenball lediglich ein Werbeprojekt ist. Sieht für mich irgendwie nach Realitätsverweigerung aus…

      • Nick

        Und Leipzig-Anhänger treiben sich vor jedem Spiel auf den Fanseiten des Gegners rum und überall wo man den Finger nur kurz erhebt…kommt grosses Rumgelaber wie toll doch dieses Red Bull ist und wie schlecht und neidisch alle anderen sind…

        Hat RB da ne eigene Abteilung für??? oder schreiben diese Kommentare die 17 Mitglieder…es wird nicht besser dadurch…Alles Trolls…sollen Sie an Ihrer Brause er…nuckeln…

        • BÄRBELCHEN

          Gehen wir davon aus, dass die eine Abteilung dafür haben. Oder jemanden beauftragt haben. Schon Leier Beverkusen hatte vor 10,15 Jahren eine solche Abteilung.

  8. Anneliese

    Ich bin 1. Fc Köln Fan, aber ich verstehe nicht, dass andere Fangruppen, dies mit Gewalt lösen wollen.
    Ihr werft ja denen vor, dass Sie als Fan keine Anträge stellen dürfen. Wissen die Fans, trotzdem stehn sie hinter ihrem Club.
    Vorwerfen, dass sie Spieler von anderen Vereinen wegkaufen, braucht man auch nicht, macht auch jeder Verein. .Einem anderen Fußballverein konnte sich auch gute Spieler kaufen und hat es geschaftt, es reicht nicht aus , gute und teuere Spieler zu kaufen. Interessant war auch, dass neue Stadion gebaut worden, in der Umgebung von Leipzig.

    Ich kann verstehen, dass ihr gerne noch Tradition hättet, ich hoffe, dass ihr eure Meinung ohne Gewalt und Körperverletzung rüberbringen könnt, weil das ist nicht mutig.

    Ihr werft denen vor, dass sie nach dem Mund sprechen müssen, dies macht ihr ja auch, es darf hier keiner eine anderer Meinung haben, als ihr, sonst ist man schreiber von Leipzig.

    • Nick

      Aha…Wo steht das? Niemand kündigt Gewalt an. Niemand hat sich hier beschwert, dass Leipzig Spieler verpflichtet. Niemand wirft Leipzigern vor das Sie keine Anträge stellen DÜRFEN. In dieser FIRMA kann man nicht mal MITGLIED werden…

      „Interessant war auch, dass neue Stadion gebaut worden, in der Umgebung von Leipzig.“ – Entzieht sich meiner Kenntnis, aber was hat das mit RB zu tun. Führe doch gerne diese These und den Sinn derer weiter aus.

      • Anneliese

        Doch du kannst Fördermitlgied werden, die anderen Vorwürfe waren sorry bei FB zu lesen, nicht bei hier.
        Ich habe in der Vergangenheit von Gewaltausschreitungen gehört, deshalb meine Bitte an alle, “ friedlich“ seine Meinung zu äußeren.

        • Nick

          Interessant. Als „1. Fc Köln Fan“ kennst Du Dich aber krass aus im Red Buller-Vereinswesen. Was macht man denn so als „Fördermitglied“ der Kategorien „Bronce“, „Silber“ und „Gold“?

          „Ich habe in der Vergangenheit von Gewaltausschreitungen gehört“ – Wo? In Köln?

    • Klio

      „Ich bin 1. Fc Köln Fan, aber ich verstehe nicht, dass andere Fangruppen, dies mit Gewalt lösen wollen.“

      Was willst du mit dem „aber“ zum Ausdruck bringen, Anneliese? Dass der Kölner Fan es an sich normal findet, etwas mit Gewalt zu lösen, aber du, obwohl du „1. Fc Köln Fan“ bist, dich davon distanzierst? Das ist eine ziemlich dreiste Unterstellung und hat nichts mit irgendetwas zu tun, was in diesem Forum oder im Blog geäußert wurde.

      „es darf hier keiner eine anderer Meinung haben, als ihr, sonst ist man schreiber von Leipzig.“

      Tut mir leid, aber wenn jemand schreibt, er wäre „1. Fc Köln Fan“, hat er mit Sicherheit bislang nicht das Geringste mit dem FC Köln am Hut gehabt. Der Täuschungsversuch ist allzu offensichtlich. All diejenigen, die sich hier so vehement für Leipzig in die Bresche werfen, ob „Alf Krispin“, „Andreas Weigel“, „Arturo“ oder du „Anneliese“, alle schreiben zum allerersten Mal im Geissblog – Zufall?

      • Nick

        Also mit dem Satzbau mit dem „Anneliese“ hier schreibt, sitzt sie irgendwo in Thailand oder Vietnam im RB-Callcenter und tippt nebenbei diese Zeilen…oder Sie hat einfach krassen Migrationshintergrund – wahrscheinlich tiefstes Bayern oder so ;) Ich wollte erst fragen ob sie Hennes-Freundin ausm Zoo ist…aber sie weiß bestimmt nicht mal wer Hennes ist…also hab ichs sein gelassen…

        Ihre Thesen belegt sie in Ihren Antworten nicht, oder geht einfach nicht auf die Fragen ein. Genau wie „Andreas Weigl“ der plötzlich ohne jeden Bezug mit den FC-Anleihen beginnt „Das nur zum Thema Kommerz ! Und nun ratet mal wie diese Anleihen gehandelt werden ????…blablabla…“ Als ob da was verwerfliches dran wäre – WIR sind eine FAMILIE, da hilft man sich.

        Ist schon mehr als lächerlich , aber passt zu diesem ganzen Red Bull Scheiß. Die Fanforen quillen über von diesen Troll-Kommentaren…

        Ich hoffe Sonntag gibts dafür was auf die Mütze! Und nein „Anneliese“ – wir reden hier nicht von Gewalt, sondern rein sportlich!

  9. alf krispin

    Es ist erstaunlich wieviel Unvernunft in manchen Berichten hier zu lesen ist. Jeder Fußballer, egal bei wem er sein Geld verdient, hat nur zwei Beine zur Verfügung um seinen Beruf auszuüben. Auch Leipzigs Kicker laufen nicht auf drei oder vier Beinen zum Spiel. Sehe dort keine Wunder-Fußballer wie Ronaldo, Messi oder Ibrahimovic ihr Handwerk ausüben. Im Gegenteil, Leipzig hat zum großen Teil billige österreichische Kicker verpflichtet. Also das Geld allein kanns nicht sein, das hier, aus welchen Gründen auch immer, von einem Unternehmer zu seinem Privatvergnügen oder zum Zwecke einer besseren Produkt-Vermarktung, investiert wird. Mercedes, BMW, Audi, REWE, Adidas usw. machen das schon viel länger so. Es kann also nur purer Neid sein, dass jemand aus der selben Schüssel frisst. Komischer Weise regt diese Situation Großvereine wie Bayern, Bayer, Dortmund oder Schalke viel weniger auf als das bei den Finanzschwachen Wirkung zeigt. Es ist doch jedem Verein vorbehalten seine Finanzen nach eigener Lust und Laune zu regeln. Man kauft sich ja auch seine Spieler nach eigenen Vorstellungen und schaut nicht wie die gegnerischen Vereine ihr Mannschaftskonzept erstellen. Und das einmal guter Profisport ohne Kapital nicht funktioniert, davon können viele ein Lied singen.

    • Rolf G.

      Also, lieber @Alf Krispin, deine verquere Meinung in allen Ehren – aber verstanden hast du nichts!
      Hier geht es nicht darum, ob die Leipziger Spieler mit drei, vier oder noch mehr Beinen über den Platz hecheln! Ohne die Millionen des Zuckerwasser-Chefs gäbe es die Werbemassnahme gar nicht. Und da besteht auch ein erheblicher Unterschied zu den von dir genannten Unternehmen, von denen meines Wissens weder Mercedes noch BMW noch Audi noch REWE noch Adidas Besitzer eines Fussballklubs sind. Unter Umständen machen sie Trikotwerbung, vielleicht besitzt dieser oder jener sogar Anteile, das ist aber doch ein himmelweiter Unterschied zu der Situation mit RB!!
      „Leipzig hat zum großen Teil billige österreichische Kicker verspflichtet“ – also dieser Satz demaskiert dich vollends, du hast nämlich keine Ahnung und verbreitest lediglich bereits vorgekautes Zeug bzw. die offizielle Darstellung des Brauseklubs!
      „Es ist doch jedem Verein vorbehalten seine Finanzen nach eigener Lust und Laune zu regeln“ – mit diesem Satz hast du den Vogel endgültig abgeschossen.
      Bevor du hier weiterhin deinen Unsinn verbreitest, solltest du dich besser mal informieren!

    • Pitter

      Da deine genannten Vorwürfe (z.B. dass Leipzig viel Geld für teure Spieler vergleichbar mit Messi ausgeben würde) hier nirgendwo genannt werden, gehe ich davon aus, dass du weder Artikel noch Kommentare hier gelesen hast, was dich aber offensichtlich nicht daran hindert, sie trotzdem aufgrund ihres – vermeintlichen – Inhaltes zu kritisieren. Auf die hier tatsächlich genannten Dinge gehen die Rasenball-Anhänger jedoch nicht ein und ziehen stattdessen irgendwelche haarsträubenden Vergleiche, auf die hier schon längst eingegangen wurde (z.B. Unterschied zwischen Sponsor und Eigentümer). Stattdessen kommen eben nur Behauptungen wie „Ihr seid nur neidisch, weil unser Konzern mehr Geld hat, als euer Fußballverein“ oder „Man darf das Werbeprojekt nicht kritisieren, weil in Leipzig so viele Frauen und Kinder ins Stadion gehen“.
      Das würde einmal mehr meinen Verdacht bestätigen, dass es sich bei den meisten Raseball-Unterstützern entweder um Forentrolle handelt, oder um realitätsverweigernde Menschen, die sich sehr stark nach einer Opferrolle sehnen.
      Aber ich muss ja eingestehen, dass eure Kommentare gerade aufgrund ihrer Plumpheit doch einen gewissen Unterhaltungsfaktor haben: Solltest du (oder ein anderer Rasenball-Anhänger) wider Erwarten doch die Kommentare hier lesen, erklär doch bitte mal, inwiefern Bayer Leverkusen ein Großverein sein soll :D :D :D
      Weiterhin behauptest du ernsthaft, dass sich Dortmund nicht über Rasenball ärgen würde, obschon erst vor anderthalb Wochen die Dortmund-Ultras das Spiel bei euch boykottiert haben? :D :D :D Naja, Realitätsverweigerung halt… Freut euch neben den Besuch bei uns auch schonmal auf die Besuche in Dortmund und auf Schalke (aber natürlich auch in Frankfurt oder Gladbach) ;)

  10. Nick

    Hallo Alf. Auch hier die Frage – WO steht das hier? Was meinst Du mit Unvernunft?

    „Es ist doch jedem Verein vorbehalten seine Finanzen nach eigener Lust und Laune zu regeln“ – rischtisch. Nur muss man sich an die Gesetzte und Regeln halten, die da gelten wo ich mit spielen möchte. Und hier gibt es halt z.B. diese 50+1-„Regel“ die immer wieder neu ad absurdum geführt wird und im Falle RB ist es die drastischte Übergehung dieser Regel. Ich finde alle diese Regelumgehnungen nicht richtig, aber Leverkusen, Wolfsburg, Hannover, selbst Hoppenheim sind alles Vereine gewesen, die zumindest bei Ihrer Gründung nicht als reine Werbeobjekte und zumindest irgendwann mal zum Zwecke des „Fußball spielens“ vorgesehen waren. Das sind auch alles Vereine die weiter bestehen würden wenn Bayer, VW oder Hopp pleite gingen. Wenn Red Bull die Lust verliert, dann gibt es auch kein Rasenball mehr…

    Geht es so weiter haben wir irgendwann wirklich eine Bundesliga mit Namen wie beim Basketball – „„Rathiopharm Ulm“, „Telekom Bonn“ oder „S.Oliver Würzburg“ „, dann kommte noch irgendein Milliardär auf die Idee, wie Hopp, sein Heimatdorf in die erste Liga zu finanzieren und dann kommen noch der „Buxtehuder SV von 1862“ oder der „VFR Bachem“ hinzu…WER will das sehen??? (Nichts gegen Bachem ;) )

    DAGEGEN haben die Fans deutschlandweit was. Niemand hat was gegen einen Leipziger Verein in der ersten Fußball-Bundesliga, aber man muss sich an die Regeln halten. Wobei man hier RB ja keinen Vorwurf machen kann – Sie haben ja die Genehmigung vom DFB bekommen – DAS ist der eigentliche Fehler.

    Wird zwar sehr lang jetzt – aber lies doch mal wie der „Verein“ gegründet wurde:

    Wikipedia: „Im Jahr 2006 unternahm Red Bull erstmals den Versuch, im Leipziger Fußball Fuß zu fassen. Der Einstieg beim FC Sachsen Leipzig scheiterte jedoch am Deutschen Fußball-Bund (DFB), der wegen namensrechtlicher Unstimmigkeiten die Zustimmung verweigerte, und an Fanprotesten.Der DFB befürchtete zudem eine zu große Einflussnahme des Investors.

    Da die Vereine unterhalb der Regionalliga nicht mehr dem DFB-Lizenzierungsverfahren unterliegen, wurde daraufhin am 19. Mai 2009 der eigenständige Verein RB Leipzig gegründet. Dieser sollte das Startrecht des SSV Markranstädt für die Oberliga und zusätzlich die ersten drei Männermannschaften sowie das Seniorenteam des Fünftligisten übernehmen. Die erste Männermannschaft wurde samt Trainerstab komplett übernommen. Auf Drängen des Sächsischen Fußballverbandes (SFV) übernahm RB Leipzig auch die jeweils erste Mannschaft der vier ältesten Jugendabteilungen des insolventen FC Sachsen Leipzig.

    Da eine Namensgebung zu Werbezwecken laut Satzung des DFB unzulässig ist, wurde der Namenszusatz „RasenBallsport“ – ursprünglich eine deutsche Bezeichnung für Lawn Tennis – gewählt, um mit dessen Kürzel „RB“ den Markennamen „Red Bull“ zu suggerieren.

    Nachdem der Nordostdeutsche Fußballverband am 13. Juni 2009 der Übertragung des Oberliga-Spielrechtes zugestimmt und den Vereinsnamen genehmigt hatte, startete RB Leipzig schließlich zur Saison 2009/10 anstelle des SSV Markranstädt in der Süd-Staffel der Oberliga Nordost. Dabei nahm der Verein den Spielbetrieb ohne offizielles Vereinswappen auf, da das vom Verein vorgeschlagene Wappen wegen der Ähnlichkeit zum Red-Bull-Unternehmenslogo vom Sächsischen Fußballverband abgelehnt worden war. Das abgelehnte Wappen befand sich dennoch als sogenanntes Sponsorenlogo in Form von Trikotwerbung auf den Spielertrikots und wurde zeitweise unter anderem auf Fanartikeln verwendet. Im Mai 2010 akzeptierte der SFV eine modifizierte Version des Vereinslogos.

    Kritik der eigenen Fans: Die Fangruppierung Rasenballisten kritisiert verschiedentlich die Außendarstellung von RB Leipzig. Der Verein repräsentiere beispielsweise „nicht den RasenBallsport Leipzig e. V.“, sondern lediglich Red Bull Leipzig und somit den „Geldgeber“, vor allem hinsichtlich des Logos“

    • puschel

      sehr gut nick, nur noch eine kleine bemerkung von mir : beim fc sachsen haben die mitglieder gegen eine namensänderung gestimmt und somit hat sich red bull verabschiedet ! der geldgeile dfb ist der haupttäter – habe ich gesetze und statuten müssen die für ALLE gelten ! aber der schnöde mammon war und ist ihnen wichtiger, schon allein die verarsche mit dem vereinsnamen – herr duden dreht sich im grab !

  11. alf krispin

    „Sie haben ja die Genehmigung vom DFB bekommen – DAS ist der eigentliche Fehler“.
    Hallo Nick! Genau um das gehts! Warum, weshalb, das müssen die Fans von Leipzig nicht klären! Da hätten der DFB mehr intervenieren können aber anscheinend kann man bei Großvereinen einige Hindernisse leichter umschiffen. Deshalb ist das eine die Geschäftssache und das andere der Spaß eines Fans an „seiner“ sogenannten Mannschaft! Jeder Fan sieht gerne, dass sein Verein glänzt. Das Handhabung des Regelwerks, wie manches trotzdem zustande kommt, wird dem Sportbegeisterten meist unerklärlich oder egal bleiben.


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