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Über 10 Mio. Euro Gewinn: Effzeh mit neuem Rekordjahr

Der 1. FC Köln hat das wirtschaftlich erfolgreichste Jahr in seiner Vereinsgeschichte hinter sich. Wie der Klub bekannt gab, erzielte der Effzeh im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015/16 einen Gewinn vor Steuern von 10,5 Millionen Euro und damit fünf Millionen Euro mehr als vor einem Jahr.

Köln – Alexander Wehrle und der 1. FC Köln haben es geschafft. Die Geissböcke haben erstmals in ihrer Geschichte eine magische Grenze überschritten und mit 107 Mio. Euro einen dreistelligen Millionenbetrag umgesetzt. Damit legten die Kölner im Vergleich zum Vorjahr (89,7 Mio.) um fast 20 Prozent zu.

Nettoverschuldung erstmals wieder unter 20 Mio. Euro

Dabei erreichten die Kölner fast eine Verdopplung des Gewinns vor Steuern von 5,5 Mio. Euro (2014/15) auf 10,5 Mio. Euro. Nach Steuern bleiben dem Effzeh davon immerhin noch rund 6,4 Mio. Euro. „Wir sind unsere schrittweise Entwicklung weiter gegangen, wobei dieser Schritt in der Saison 15/16 in vielen Bereichen ein ziemlich großer war“, zeigte sich Wehrle zufrieden.

Erfreulich auch: Dank des Rekordergebnisses konnten die Kölner die Verbindlichkeiten um drei Millionen Euro reduzieren. Die Nettoverschuldung sank erstmals seit Wehrles Antritt unter 20 Millionen Euro (19,9 Mio.). Im Gegenzug konnten die Kölner ihr Eigenkapital gewaltig aufstocken. Nachdem Wehrle im Jahr 2013 noch ein im Millionenbereich zweistellig negatives Eigenkapital vorgefunden hatte, liegt es nun bei plus 9,2 Mio. Euro.

Transfers werden zu neuen Rekorden führen

Wehrle kündigte überdies bereits das nächste Rekordjahr an. Obwohl das Geschäftsjahr gerade einmal drei Monate alt ist, ist sich der Finanz-Geschäftsführer sicher, die Umsatzmarke von 107 Millionen Euro bis Juni 2017 erneut übertreffen zu können. Der Grund dafür sind die Spielerverkäufe von Yannick Gerhardt und Kevin Vogt. Wie hoch der Gewinn ausfallen wird, ist vor allem noch von möglichen Wintertransfers abhängig.

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