höger

„Wer bei S04 unterschreibt, weiß, was er sich antut“

Marco Höger freut sich auf seine Rückkehr zum FC Schalke 04. Sein 1. FC Köln steht nach drei Spieltagen sieben Punkte vor den Königsblauen. Dort könnten Höger und Co. dafür sorgen, dass nach dem vierten Spieltag schon der Baum zu brennen beginnt.

Köln – Zwei Siege feierte der Effzeh zuletzt in Folge auf Schalke. Ein dritter und die noch punkt- und torlosen Schalker könnten in eine frühe Krise schlittern. Für Marco Höger nur noch ein Nebengeräusch. Der FC-Profi hat sich einen Traum erfüllt. Am Montag stand er Rede und Antwort. Das sagt Höger über…

…die Vorfreude auf das Wiedersehen: „Ich bin dem FC Schalke 04 noch verbunden, konnte mich dort in der Bundesliga etablieren, Champions League und Europa League spielen. Fünf Jahre sind im Fußball eine lange Zeit und natürlich habe ich noch Kontakt zu den Spielern. Aber ich bin froh, jetzt in der Heimat zu sein. Es war mein Traum, hier zu spielen.“

Die Hölle ist es nicht auf Schalke…

Marco Höger. (Foto: MV)

Marco Höger. (Foto: MV)

…den schlechten Saisonstart von S04: „Mitleid ist das falsche Wort. Schalke ist auch ein Konkurrent und es ist gut, dass wir sieben Punkte Vorsprung haben. Aber klar fühlt man mit den Spielern, mit den man länger zusammengespielt hat. Ich weiß aus Erfahrung, dass auf Schalke jetzt relativ viel los ist. Sie müssen gegen uns punkten, sonst wird das für sie zum Problem. Aber ich weiß auch, dass wenn Schalke mit dem Rücken zur Wand stand, dass sie die besten Leistungen abgeliefert haben. Am Mittwoch wollen wir alles tun, dass es ihnen nicht gelingt. Und wenn die Mannschaft nicht so gut ins Spiel kommt, wird es schnell unruhig im Stadion. Das könnte ein Pluspunkt für uns sein.“

…schlechte Stimmung auf Schalke: „Die Hölle ist es nicht auf Schalke! Der Klub ist ein guter Verein. Aber wenn man auf Schalke unterschreibt, weiß man, was man sich antut in der öffentlichen Wahrnehmung. Gerade als junger Spieler will man ja auch im Fokus stehen. Aber wenn es schlecht läuft, ist es nicht immer so angenehm, durch Gelsenkirchen zu laufen.“

…den Kontakt zu den Ex-Mitspielern: „Ich habe mich mit allen gut verstanden. Der Kontakt ist noch da. Aus der WhatsApp-Gruppe der Mannschaft bin ich aber relativ schnell rausgeflogen.“ (lacht)

Weiterlesen: „Die Pfiffe gegen mich werden wohl ein Stück weit untergehen“