Modeste Schalke

Anthony Modeste: „Ich treffe einfach immer weiter“

Anthony Modeste zählt aktuell zu den besten Torschützen der Bundesliga. Mit seinen fünf Treffern hat er großen Anteil am guten Saisonstart des 1. FC Köln. Nun spricht der Angreifer über seine Form, das Verhältnis zu Trainer Stöger und Konkurrenzkampf im Sturm.

Köln – Trotz einer hartnäckigen Erkältung präsentierte sich Anthony Modeste auch in dieser Woche gut gelaunt beim Training. Kein Wunder, denn für ihn persönlich und den Effzeh hätte der Saisonstart kaum besser verlaufen können. Der Franzose gehörte bereits in der vergangenen Saison mit 15 Toren zu den treffsichersten Stürmern der Bundesliga – aktuell ist Modeste mit fünf Treffern aus sechs Partien wieder einer der besten. Nun gewährte der 28-Jährige ein Einblicke in seine Gefühlswelt. Das sagte Modeste über…

…seinen Besuch auf dem Oktoberfest: „Es war das erste Mal für mich. Ich hatte Spaß, auch wenn ich keinen Alkohol trinke. Aber es war trotzdem gut.“

…seine Gesundheit: „Ich war die ganze Woche erkältet, aber ich wollte trainieren. Das Wochenende ist jetzt frei, dann kann ich zu Hause bleiben und wieder gesund werden.“

Ich habe richtig Spaß auf dem Platz

…seine Form: „Ich bin jetzt 28 Jahre alt. Ich glaube, das ist das beste Alter für einen Fußballspieler. Ich habe richtig viel Spaß auf dem Platz. Das ist extrem wichtig für mich und auch für die ganze Mannschaft. Momentan läuft es für mich einfach richtig gut. Ich hoffe, das bleibt so.“

Akrobat schön: Anthony Modeste erzielt das 1:1 mit einer Kung-Fu-Grätsche. (Foto: M.i.S.)

Akrobat schön: Anthony Modeste erzielt das 1:1 mit einer Kung-Fu-Grätsche. (Foto: M.i.S.)

…eine mögliche Torkrise wie in der letzten Saison: „Nein, diese Saison treffe ich einfach immer weiter.“

…seine Stärken: „Es stimmt, dass ich viele Tore mit dem ersten Kontakt mache. Aber ich kann es auch mit zweien (lacht). Ich nehme die Bälle wie sie kommen und überlege nicht lange. Momentan gehen die Bälle einfach rein.“

…sein Verhältnis zu Peter Stöger: „Für einen Stürmer ist es wichtig, dass man das Vertrauen des Trainers hat. Und das spüre ich.“

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