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Die Lage der Liga: Wer bleibt oben, wer rutscht noch ab?

Zwölf Punkte nach sechs Spieltagen und immer noch ungeschlagen: Der 1. FC Köln hat einen Auftakt nach Maß in die Saison hingelegt. Doch wie sieht es mit der Konkurrenz aus? Wer liegt im Soll, wer hat bislang enttäuscht? Und wie könnte die Saison weiter verlaufen? Der GEISSBLOG.KOELN wirft einen Blick auf die Lage in der Liga.

1. Platz: FC Bayern München, 16 Punkte

Jedes Jahr das gleiche Bild: Der FC Bayern grüßt von der Tabellenspitze. Nach fünf Siegen in Serie sorgte allerdings der Effzeh für den ersten Punktverlust des Rekordmeisters. Auch, wenn unter Neu-Trainer Carlo Ancelotti spielerisch noch etwas Sand im Getriebe ist, stimmen die Ergebnisse. Es führt erneut kein Weg vorbei an den Münchnern.

2. Hertha BSC, 13 Punkte

Eine schwache Rückrunde und das Aus in der Europa-League-Qualifikation gegen Bröndby – die Vorzeichen bei den Hauptstädten standen vor der Spielzeit alles andere als gut. Der aktuelle zweite Tabellenplatz ist daher überraschend. Auffällig ist die Heimstärke der Berliner, alle drei Begegnungen im Olympiastadion wurden gewonnen. Nächste Gastmannschaft: 1. FC Köln.

3. Borussia Dortmund, 12 Punkte

Der BVB liegt nach einem großen personellen Umbruch im Sommer mit zwölf Zählern im Soll, musste aber bereits zwei Niederlagen in Leipzig und Leverkusen einstecken. Offensiv sieht man bei den Dortmundern immer wieder das große Potential des Kaders. Die defensive Stabilität fehlt der Mannschaft aber noch. Die wäre aber nötig, um dem FC Bayern tatsächlich gefährlich werden zu können.

4. Effzeh, 12 Punkte

Der 1. FC Köln steht so gut da wie es kaum jemand für möglich gehalten hatte. Die Mannschaft überzeugt durch ein geschlossenes Auftreten in der Defensive und Zielstrebigkeit in der Offensive. Einen Fingerzeig, wohin die Reise in dieser Saison geht, werden die nächsten Partien geben. Sollten die Kölner in den Heimspielen gegen die Kellerkinder Ingolstadt und Hamburg sowie auswärts bei der Hertha weiter gut punkten, ist ein einstelliger Tabellenplatz in dieser Spielzeit drin – und vielleicht sogar ein bisschen mehr.

5. RB Leipzig, 12 Punkte

Dass mit Leipzig ein anderer Aufsteiger als gewöhnlich in die Bundesliga kommt, war schon vor der Saison klar. Dennoch ist der Start des von RedBull finanzierten Klubs bemerkenswert. Ohne Anpassungsschwierigkeiten sind die Leipziger bislang noch ungeschlagen und könnten bereits in ihrer Premierensaison um die internationalen Plätze mitspielen – ob es der Konkurrenz gefällt oder nicht.

6. Bayer Leverkusen, 10 Punkte

Mit Siegen gegen Mainz und Dortmund hat die Werkself Boden gut gemacht, nachdem es in den ersten Spielen nicht rund lief. Maßgeblichen Anteil am Aufwärtstrend hat Stürmer Chicharito mit fünf Treffern. Bayer ist dank des breiten Kaders und einer eingespielten Mannschaft ein Kandidat für die Champions-League-Plätze.

Weiterlesen: Wer springt noch nach oben, wer rutscht noch ab?



  1. Freddy

    Bei unserem FC hängt eine vordere Platzierung an den Erfolgen in den Heimspielen, da ist eine deutliche Verbesserung der Punktausbeute sehr wahrscheinlich. Der FC hat in der letzten Saison viel zu wenig Punkte zu hause geholt und ganz besonders auch kaum Tore erzielt. Da sieht man schon einen Fortschritt zur letzten Saison. Auswärts wird der FC für viele Teams ein schwer zu spielender Gegner bleiben und so den ein oder anderen Punkt bzw. Sieg einfahren, wo vorher niemand mit gerechnet hat. Zuhause 30 Punkte (plus x), dazu ca. 20 Punkte auswärts und der Traum von Europa könnte Wirklichkeit werden, insbesondere dann, wenn andere Vereine wie Schalke, Gladbach und Leverkusen weiterhin nicht ihre Leistungen regelmäßig abrufen. Hertha spielt ähnlich wie wir und hat ähnlichen Erfolg, das ist kein Zufall.

    Ganz schwach sind Wolfsburg, der HSV und Ingolstadt unterwegs. Auch wenn ich es positiv finde, dass Wolfsburg zu Hecking steht, aber zufrieden werden die nicht sein. Woran liegt es, dass die so weit zurück sind und das mit einer Mannschaft, die mindestens doppelt so viel kostet, wie der FC. Der HSV wird ganz unten drin stehen, weil die zwar einen guten Kader, aber keine Mannschaft haben. Das passt alles nicht, die Innenverteidigung zu alt, AV zu schlecht, im Mittelfeld nur Häuptlinge und kaum Indianer und vorne, die Rohrkrrepierer, die kaum Tore erzielen (2 in 6 Spielen, 1 Tor dank Leno). Mit den Kühne Millionen sehr enttäuschend HSV… Ingolstadt steht genauso schlecht wie der HSV, hat aber auch nicht die finanziellen Mittel wie der HSV. Dennoch muss man den Vergleich zu Darmstadt ziehen, die aus noch weniger mehr machen als Ingolstadt, die jetzt ihr System umstellen (welches eigentlich?), das geht aber nicht von heute auf morgen und es wird eine zeitlang weiter der Motor stottern. Ingolstadt ist für mich Abstiegskandidat Nummer 1.

    Der BVB hat zwar 12 Punkte, aber schon 2x verloren. Einen Trainer, der sehr dünnhäutig ist, wenn er Spiele (zurecht) verliert. Das liegt aber nicht daran, dass der Gegner überhart spielt, sondern eher daran, dass seine Mannschaft einfach auch desöfteren mal schlecht spielt und der Gegner besser war. Das kann man ruhig auch mal anerkennen, Herr Tuchel. Es wird für den Titel nicht reichen, sogar Platz 2 stelle ich zur Disposition. Den Vorsprung zu anderen Teams wie in der letzten Saison sehe ich nicht.


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