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Guirassy hatte andere Angebote aus der Bundesliga

Sein erstes Tor für den 1. FC Köln hat er am vergangenen Samstag erzielt – für die U21. Das Spiel in der Regionalliga gegen Viktoria Köln hat Sehrou Guirassy noch einmal Auftrieb gegeben. Jetzt ist der Franzosen bei den Geissböcken angekommen – nach einer harten Anfangsphase.

Köln – Peter Stöger sparte nicht mit Lob nach dem Auftritts Guirassys gegen die Viktoria. „Er hat sehr gut gespielt, war sehr aktiv. Das ist erfreulich und schön, wenn diese Spiele keine lästige Verpflichtung sind, sondern die Spieler bemüht sind. Das ist nicht selbstverständlich“, sagte der FC-Coach.

Ich bin ungefähr bei 80 Prozent

Guirassy leitete die Tore zum 2:1 und 3:1 ein, erzielte den vierten Treffer für die Elf von Stefan Emmerling selbst. Rund 75 Minuten Spielpraxis konnte der Stürmer so sammeln, bekommt nun wohl am Mittwoch im Profi-Testspiel beim Bonner SC die nächste Chance, sich einzuspielen. Das Ziel des Effzeh: den Neuzugang so schnell wie möglich zu integrieren. „Das Sprachdefizit, aber auch, dass er nicht mit der Mannschaft trainieren konnte – das war eine richtig schwere Ausgangssituation für ihn“, sagte Stöger. Doch was sagt Guirassy selbst? Am Dienstag sprach er erstmals seit seinem Wechsel über…

…sein Tor gegen die Viktoria: „Für mich war es wichtig, ein gesamtes Spiel mitzumachen. Das hat mir viel Vertrauen gegeben. Auch, dass ich ein Tor gemacht habe. Mein Ziel ist jetzt, gegen Ingolstadt zu spielen. Aber wenn der Trainer meint, dass noch etwas fehlt, werde ich noch einmal für die U21 spielen und weiter an meiner Form arbeiten.“

…sein operiertes Knie und sein Form-Level: „Das Ärzte-Team hat ganze Arbeit geleistet. Ich bin wieder voll auf den Beinen, alles ist wieder gut, habe keine Probleme mehr. Ich bin ungefähr bei 80 Prozent. Es ist nicht einfach, nach einer Verletzung zurückzukehren und zu sehen, wie die anderen Spieler trainieren. Da hatte ich große Lust mitmachen, auch, wenn das nicht ging. Aber jetzt geht es immer besser.“

Modeste ist wie ein großer Bruder für mich

…Anthony Modeste und seine Teamkollegen: „Er ist eine große Hilfe für mich, und dafür möchte ich mich bei ihm bedanken. Er ist wie ein großer Bruder für mich. Hier sprechen noch andere Spieler Französisch, die meisten sprechen Englisch. Deswegen ist die Kommunikation kein Problem. Mit Marcel Hartel habe ich viel Zeit verbracht, wir waren gleichzeitig verletzt und haben zusammen die Reha absolviert. Wir haben in der Zeit ein besonderes Verhältnis aufgebaut. Auch er ist schon wie ein Bruder für mich.“

…seine Spielart im Vergleich zum Spielertyp Modeste: „Ich bin ein ähnlicher Typ wie Tony. Ein Kung-Fu-Tor habe ich aber noch nicht geschossen.“ (lacht)

Weiterlesen: Guirassy über andere Angebote aus der Bundesliga und seine Ziele beim Effzeh



    • Freddy

      Gegen die Fohlenfocker wäre kein schlechter Zeitpunkt. Er wird noch etwas Zeit brauchen, bis er bei 100% ist, aber dann wird er uns noch sehr viel Freude bereiten.

  1. Ottla

    dass er den besonderen teamspirit lobt, beweist nochmals: der abstieg war die notwendige bedingung für den wandel zum positiven! die möglichkeit, einen völlig vermurksten kader endlich mal komplett auszumisten, war erst nach dem abstieg richtig gegeben – sie musste aber auch genutzt werden – denn natürlich gehört da auch ein fester wille dazu, das ausmisten ohne rücksicht auf verluste (auch transferwerte) durchzuziehen (s.h. geromel und andere). das wurde gemacht. chapeau stani und jakobs! ein weiterer beweis dafür, aber ex-negativo: der HSV – denn die können noch sooft hohe millionen-beträge in die hand nehmen. deren team ist so vermurkst und ohne hand und fuss zusammengestellt – das geht nach hinten los. ich glaube, dass das u.a. auch in WOB der fall ist und die eine noch enttäuschendere saison spielen werden, als die letzte.


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