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Hier schnappt sich Stöger die Sturm-Hoffnung Guirassy

Nach dem Abschlusstraining am Freitag haben sich Peter Stöger und Sehrou Guirassy länger ausgetauscht. Der Trainer und der Neuzugang des 1. FC Köln besprachen einige Details in der Zusammenarbeit, um den Franzosen noch näher an die Mannschaft heranzuführen.

Köln – Atlethiktrainer Benny Kugel diente als Übersetzer dessen, was Peter Stöger zu sagen hatte. Erfreulich dürfte für den 20-Jährigen gewesen sein, dass er definitiv zum Kader gegen den FC Ingolstadt gehören wird, wie Stöger hinterher bestätigte. Darüber hinaus ging es um taktische Feinheiten.

Wir dürfen keine Dinge verlangen, die er nicht kennt

Peter Stöger und Sehrou Guirassy nach dem Gespräch. (Foto: GBK)

Peter Stöger und Sehrou Guirassy nach dem Gespräch. (Foto: GBK)

„Ich habe ihn wegen meines nächsten Urlaubs etwas gefragt“, witzelte Stöger nach dem Gespräch zunächst. „Frankreich ist überhaupt schön, hat er geantwortet.“ Doch tatsächlich ging es um Dinge wie Spielidee, Raumsicherung und Laufwege. „Wir haben ein paar Dinge besprochen, weil er jetzt näher dran ist“, erklärte der Österreicher. „Er war (wegen seiner Verletzung) relativ lange außen vor, aber jetzt ist es wichtig, dass alles klar ist.“

Stöger wollte Guirassy auch die Scheu nehmen zu fragen, wenn etwas unklar sei. „Wir dürfen ja keine Dinge von ihm verlangen, die er noch nie so gemacht hat oder die er nicht kennt. Er muss kommen, wenn etwas unlogisch ist.“ Doch das meiste, glaubt Stöger, kommt ohnehin mit dem Training und den Spielen. Vielleicht ja schon gegen Ingolstadt, sollte der Stürmer eingewechselt werden. Da Anthony Modeste wieder fit ist, dürfte der Sturm mit Modeste und Yuya Osako zunächst gesetzt sein.

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