Hertha Stark

„Wir waren nicht mehr Herr im eigenen Stadion“

Der 1. FC Köln verliert ein Spiel mit zwei konträren Halbzeiten und einer turbulenten Schlussphase. Hertha BSC sichert sich dank des 2:1 drei Punkte, bedankt sich beim lieben Gott, während der Effzeh mit fehlendem Glück hadert.

Berlin – Timo Horn konnte seinen Ärger nicht verbergen und war nach dem Schlusspfiff stinksauer. Das hatte mehrere Gründe, wie er später erklärte. Die Stimmen zum Spiel.

Pal Dardai und Peter Stöger vor dem Spiel. (Foto: SW)

Pal Dardai und Peter Stöger vor dem Spiel. (Foto: SW)

Peter Stöger: „Wir haben nicht unser bestes Spiel gemacht. Wir waren in der ersten Halbzeit nicht so gut im Spiel wie gewünscht. Die Kompaktheit war nicht ideal, unser Passspiel war auch nicht so gut, wir sind nicht in Zweikämpfe gekommen. Mit der zweiten Hälfte waren wir dann sehr zufrieden, die Mannschaft ist retour gekommen und hat gezeigt, dass alles stimmig ist. Wir hatten Chancen, diesmal hat uns aber das Quäntchen Glück gefehlt, das wir in dieser Saison aber auch schon auf unsere Seite hatten. Schade, dass wir nichts hatten mitnehmen können.“

Der liebe Gott hat uns da geholfen

Pal Dardai: „Wir haben eine sehr gute erste Hälfte gespielt. Zum Schluss waren wir aber nicht mehr Herr im eigenen Stadion. So ein Chaos wie in den letzten 15 Minuten habe ich noch nicht erlebt, seit ich hier bin. Der liebe Gott hat uns da geholfen.“

Marco Höger: „Es ist bitter, einen Punkt hätten wir hier verdient gehabt. Wir wissen, dass Hertha gerade zuhause unangenehm zu bespielen ist. In der ersten Halbzeit haben wir darauf nicht viele Antworten gehabt. Danach haben wir es aber besser gemacht und hätten das Spiel nicht verlieren müssen.“

Weiterlesen: „Der Trainer hat vorher speziell Ibisevic noch mal angesprochen“