SGE Gacinovic

Fehlstart kostet den Effzeh das Spiel in Frankfurt

Der 1. FC Köln hat das dritte Samstagabend-Spiel in Folge bei Eintracht Frankfurt verloren. Die Geissböcke mussten sich den Adlern nach einer schwachen ersten Hälfte und einer kämpferischen, aber glücklosen zweiten Halbzeit mit 0:1 (0:1) geschlagen geben.

Frankfurt – Zum dritten Mal in Folge fand das Spiel zwischen der SGE und dem Effzeh in Frankfurt an einem Samstagabend statt. Zweimal hatte die Eintracht die Nase vorn. Diesmal wollte Köln in Person von Anthony Modeste den Frankfurter mit Alex Meier ein Bein stellen. Begleitet wurde die Partie von Fan-Konfrontation am Mittag in der Innenstadt der hessischen Metropole.

Moment des Spiels

Es lief die 81. Spielminute, es wurde die Minute mit den vergebenen Großchancen. Simon Zoller wurde in letzter Sekunde von Chandler abgegrätscht. Yuya Osakos Kopfball holte Lukas Hradecky unter der Latte hervor. Anthony Modestes Drehschuss wurde abgeblockt. Drei Chancen in etwas mehr als einer Minute – doch der Effzeh traf an diesem Abend einfach das Tor nicht.

Das Spiel in zwei Akten

Im Vorjahr war es Alex Meier, der in der 4. Minute das Spiel der Eintracht gegen Köln mit einem Kopfballtor nach einer Flanke von der rechten Seite eröffnete. Und auch dieses Mal führte genau eine solche Szene zum frühen 1:0, der Kopfball kam diesmal aber von Mijat Gacinovic. Der Effzeh fand überhaupt nicht ins Spiel, stabilisierte sich defensiv zwar schnell, fand offensiv allerdings überhaupt nicht statt. Bis auf einen Kopfball von Anthony Modeste (16.) kam nach vorne nichts. Bis zur 36. Minute, als Bastian Oczipka eine Flanke mit seinem Ellenbogen klärte – der 1. FC Köln hätte einen Handelfmeter bekommen müssen.

Weil Deniz Aytekin dies aber nicht erkannte, musste Köln nach dem Seitenwechsel einem Rückstand hinterher laufen. Tatsächlich wurde es besser, sogar deutlich: Nun mit einer Dreierkette bekam Köln mehr Zugriff, doch Osako (50.) und Mavraj (54.) vergaben beste Kopfballchancen. Der Effzeh wollte es wissen, war im Spiel, schaltete auf volle Offensive, doch der letzte Pass kam in gleich mehreren Situationen nicht an. Und als auch die 81. Spielminute kein Tor für den 1. FC Köln bringen sollte, war klar, dass Köln an diesem Abend als Verlierer den Platz verlassen würde.

Fazit

Der 1. FC Köln darf sich nicht beklagen, dieses Spiel verloren zu haben. Nach einer sehr schwachen ersten Hälfte ging der FC zum dritten Mal in Folge auswärts mit einem 0:1 in die Halbzeitpause. Dieses Mal war die Hypothek zu hoch. Es hätte zwar einen Elfmeter für die Kölner geben müssen. Aber die Leistung in der ersten Hälfte hatte an diesem Tag keinen Punkt verdient.

So spielte der Effzeh

Horn – Sörensen, Mavraj, Heintz, Hector – Risse, Höger, Lehmann (70. Guirassy), Rausch (46. Zoller) – Osako, Modeste

Tore

0:1 Gacinovic (4.)


Alles zur 0:1-Pleite des Effzeh in Frankfurt




10 Kommentare

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  1. Nick

    Schade, so viel Kampf und Lauf hätte den Punkt verdient gehabt…wieder zwei total unterschiedliche Halbzeiten…aber war das in HZ zwei nicht auch wieder Elfmeter? Die Hand geht doch voll in Modestes Gesicht, o

    • Esther

      Dieses Spiel wurde von 3 Herren verloren. Stöger mit seiner Aufstellung, und die nicht vollziehbare Auswechselung ,Hector und Horn . Wie geht Hector zum Ball? Beinchen heben reicht halt nicht zur Verteidigung. Horn hat sein bekanntes Problem beim herauslaufen wieder unter Beweis gestellt. Vielleicht kommt ja noch vom Supertrainer Stöger die Entschuldigung wie beim HSV Spiel. Hat soviel gute Spieler auf der Bank ,und bringt den absoluten schwächsten von Ihnen.

      Herr Nick , auf Ihren Kommentar zu meiner Sichtweise kann ich gerne verzichten.

      • Nick

        Kein Problem Essi, Deine merkwürdige Sichtweise kommentiere ich nicht mehr. Ich habe mal wieder ein Spiel gesehen, das Stöger in die richtige Richtung gecoacht hat, leider hat das Glück gefehlt…Verloren hat der FC Köln. Wir alle. Keine Einzelpersonen…

  2. Nick

    …der? Nun ja…wie auch immer…zweite Niederlage im zehnten Spiel? Hätten wir vor der Saison alle unterschrieben…Kräfte sammeln -Kackbach schlagen!

  3. Klio

    Auf die Aufholjagd der Mannschaft ist (fast) immer Verlass. Schade nur, dass es immer mal wieder ein Gegentor als Weckruf braucht. Dass bis zum Ende gekämpft wird, ist aber ein Zeichen dafür, dass es in der Mannschaft stimmt. Also: Mund abputzen – weiter geht’s.


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