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Soll Köln das Saisonziel jetzt korrigieren? Noch nicht!

Die Statistiken des 1. FC Köln in der Saison 2016/17 lassen keinen anderen Schluss zu: Ja, die Geissböcke haben Kurs genommen auf das internationale Geschäft. Nein, die Zeit ist noch nicht gekommen, die Saisonziele zu korrigieren. Doch das bisher Erreichte darf gerne Ansporn für die kommenden Wochen sein. Ein Kommentar.

Köln – Der 1. FC Köln der Saison 2016/17 ist bereits nach elf Spieltagen so gut wie der 1. FC Köln der Saison 2015/16 nach 16 Spieltagen. Die 21 Zähler bedeuten den kölschen Bestwert seit Einführung der Drei-Punkte-Regel. Und mit 18 Toren haben die Geissböcke bereits jetzt so viele Tore erzielt wie in der gesamten letztjährigen Hinrunde. Dazu kommt die zweitbeste Abwehr der Liga mit einem Gegentore-Schnitt von 0,73 (letzte Saison 1,23).

Dies sind die Fakten – und sie sind unwidersprochen

Kevin Bacon spricht im Film „Eine Frage der Ehre“ die berühmten Worte: „Dies sind die Fakten – und sie sind unwidersprochen.“ Noch berühmter ist allerdings der Satz „Sie können die Wahrheit doch gar nicht vertragen!“, gesprochen von Jack Nicholson kurz vor Ende jenes Films.

Doch, diese Wahrheit ist ziemlich gut verträglich. Und die Fakten sind tatsächlich unwidersprochen. Sie ergeben ein Bild, das sich viele FC-Fans vor der Saison nur schwer hatten ausmalen können. Der 1. FC Köln nach einem Drittel der Saison auf einem Champions-League-Rang, nur drei Punkte hinter dem FC Bayern, punktgleich mit dem BVB – was geht denn hier ab? Eine Menge, über die schon viel gesagt und geschrieben wurde, und die jedem FC-Spieler für die kommenden Wochen das Selbstvertrauen geben dürfte, genau so weiterzumachen.

Erfahrungen und Rückschläge prägen den Leistungsschub

Die Mannschaft hat aus der letzten Saison gelernt. Spielerisch ohnehin, aber auch aus den Erfahrungen. Aus der Herbstdelle, aus den unnötigen Niederlagen gegen die Klubs aus dem Tabellenkeller, aus der insgesamt etwas schwächeren Rückrunde. Genauso aber auch aus dem aktuellen Verletzungspech, das die Spieler offenbar noch enger zusammenrücken lässt, wie die Unterstützung für Thomas Kessler am Samstag zeigte.

Weiterlesen: Muss jetzt also das Saisonziel nach oben korrigiert werden?



  1. Nick

    Wir dürfen nur nicht in das „Himmelhochjauzend – zu Tode betrübt“ zurückfallen! Die Saision ist bisher prima gelauefn, ob glücklich oder nicht – egal! Es stehen 21 Punkte nach 11 Spielen auf dem Konto, dass ist eine Mega-Basis für den Rest der Saison…aber wir können auch mal 3 Spiele am Stück verlieren, dann darf man aber nicht direkt mit „Oweia! Jetzt kommt die Krise! Jetzt gehts bergab“, wie es teils nach EINER Niederlage schon geschieht, reagieren…

    Diese Mannschaft entwickelt sich prächtig, das sind Leute die teils noch 2. Liga gespielt haben und jetzt wirklich Charakter zeigen und als Team alles für den Erfolg reinwerfen. Dieses Team wurde vom Trainerteam Stöger zu so einer Einheit geformt, dass hätte nicht jeder so geschafft und das Team entwickelt sich stetig weiter unter diesem Trainer-Team. VIELEN DANK dafür!

    Wenn wir am Ende der Saison 9.ter werden ist das ein großer Erfolg, wenn wir am 30. Spieltag noch unter den ersten 9 sind, kann sogar mehr daraus werden, aber vorher bitte keine Ziele ändern. Wir spielen am oberen Rand von dem was uns möglich ist und haben 4 verletzte Stammspieler zur Zeit.

    Wenn der Verein weiter in Ruhe arbeiten kann, wird es Stück für Stück weiter bergauf gehen – wir Fans sollten da nicht mit zu hohen Erwartungshaltungen die Unruhe reinbringen, die gerade unter Schmadtke und Stöger vertrieben wurde.

    Einstelliger Tabellenplatz 2 x hintereinander nach einem 1/4 Jahrhundert – DAS WÄR DOCH SUPER!


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