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Nach Berlin: Das müssen die Fans zum Derby wissen

Der LKW-Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin am Montagabend hinterlässt auch in der Bundesliga seine Spuren. Der 16. Spieltag steht unter traurigen Vorzeichen, aber auch mit erhöhter Sicherheit müssen die Besucher rechnen. Natürlich auch beim Derby zwischen dem 1. FC Köln und Bayer Leverkusen.

Köln – Erst die Tat in Berlin am Montagabend, dann eine Bombendrohung und die Evakuierung des Kölner Hauptbahnhofes am Dienstagabend: Kurz vor Weihnachten machen sich viele Menschen wieder Sorgen, ob sie noch zu einer Großveranstaltung wie ein Fußballspiel gehen können.

Für die Partie zwischen den Geissböcken und Leverkusen am Mittwoch um 20 Uhr im RheinEnergieStadion gelten jene neuen Sicherheitsbestimmungen, die bereits nach den Anschlägen von Paris im November 2015 eingeführt wurden. Damals hatten die deutschen Behörden für Fußballspiele die Sicherheitskonzepte angepasst. Die Kontrollen am und um das Stadion wurden erhöht, technische Hilfsmittel wurden nachgerüstet oder schneller einsatzfähig gemacht. Auch die strategische Positionierung der Einsatzkräfte wurde wegen den veränderten Bedingungen überprüft.

Diese Maßnahmen gelten auch am Mittwochabend wieder für das Spiel zwischen dem 1. FC Köln und Bayer Leverkusen. Allerdings werden die Tore zum Stadion nicht bereits zweieinhalb Stunden, sondern wie gewohnt zwei Stunden vor Spielbeginn geöffnet. Der Effzeh stand diesbezüglich nach dem Berlin-Anschlag im Austausch mit der Einsatzleitung der Polizei. Die Kölner Polizei betonte aber, dass es keine Hinweise auf ein mögliches Bedrohungspotential gäbe.

Derweil wird auch das Spiel, das mit 50.000 Zuschauern ausverkauft sein wird, von der Tragödie in Berlin beeinflusst sein. Vor dem Anpfiff wird eine Gedenkminute abgehalten werden. Die Spieler werden zudem mit Trauerflor auflaufen.


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