Stöger Guirassy Modeste

Stögers Fazit: „Dann würden wir vorne rein gehören“

Der 1. FC Köln hat sich mit 25 Punkten auf Rang sieben liegend in die Winterpause verabschiedet. Die Geissböcke können zufrieden mit der bisherigen Hinrunde sein. Bevor sich Trainer Peter Stöger in Richtung Heimat zur Erholung zurückzog, sprach der Effzeh-Coach über… 

…das Jahr 2016: „Ich bin sehr zufrieden. Ich finde, dass die Spieler sehr, sehr viele Dinge, die nicht optimal gelaufen sind, sehr gut kompensiert haben. Meine Einschätzung vom Sommer hat sich in meinen Augen bewahrheitet, dass es der stärkste Kader ist, seit ich hier bin. Das Spiel gegen Leverkusen ist ähnlich zu werten wie die Spiele gegen Bremen und Dortmund. Das war gut, das war okay, es gab gute Ansätze. Aber das dann fertig zu spielen, ist eben schwieriger. Es fertig zu spielen würde bedeuten, dass wir in die vorderen Ränge rein gehören würden. Dafür sind wir noch nicht ganz so weit. Das sehe ich relativ nüchtern. Es ist schwer uns zu besiegen. Aber wir könnten aus Phasen der Überlegenheit noch etwas mehr mitnehmen. Das haben wir noch ein bisschen zu lernen.“

…die Ziele für die Rückrunde: „Eine Saison ist so komplex, dass du dich weiterentwickeln kannst, es aber nicht in Punkten siehst. Nicht jede Mannschaft, die sich höhere Ziele setzt, holt dann auch automatisch fünf Punkte mehr. Das ist eine Herausforderung. Wir sind letzte Saison Neunter geworden, das war die beste Platzierung des FC seit über 20 Jahren. Und wenn das so lange dauert, dann steht ein solcher Platz eben nicht auf der Tagesordnung. Das zu bestätigen ist eine Kraftanstrengung.“

…die letzten fünf, sechs Spiele: „In Freiburg würde man sagen: Wir haben in sechs Spielen nur ein Mal verloren haben. In Köln sagen wir: Wir haben seit fünf Spielen nicht gewonnen. Es ist immer eine Frage, wo man die Rechnung beginnt. Und wenn wir beim ersten Spieltag beginnen, haben wir in 16 Spielen nur drei Mal auswärts verloren. Das ist sehr ordentlich.“

…die bisherigen drei Niederlagen: „Wir haben gegen Mannschaften verloren, die vor uns stehen. In Hoffenheim, die noch überhaupt kein Spiel verloren haben. In Frankfurt, die zuhause noch nicht verloren haben und in Berlin, die nur ein Mal zuhause verloren haben. Ansonsten hat es niemanden gegeben, der uns schlagen konnte. Das ist eine beachtliche Leistung.“

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