„Auf dem Fußballplatz vergisst man eben alles“

Timo Horn und Toni Schumacher haben am Mittwoch eine Trainingseinheit des Projekts „Integration durch Fußball“ besucht. Der 1. FC Köln unterstützt das Engagement mit seiner Stiftung, wodurch Flüchtlingskinder im Alter von 8-14 Jahren über den Sport Hilfe bei der Integration erhalten.

Köln – Seit Herbst 2015 findet beim CfB Ford-Niehl ein wöchentliches Training statt, durch das die Kinder und Jugendlichen voll in das Vereinsgeschehen eingebunden werden sollen. Davon machten sich Horn und Schumacher am Mittwoch selbst ein Bild.

Timo Horn in Niehl. (Foto: GBK)

„Das ist ein sehr aktuelles Thema, über das viel diskutiert wird. Als Verein dürfen wir so etwas nicht außer Acht lassen“, sagte Horn. „Ich bin das erste Mal hier und beeindruckt, wie gut die Kinder schon Deutsch sprechen nach ein, zwei Jahre in Deutschland. Man hat den Eindruck, dass sie sich gut einbringen und viel Spaß an der Sache haben.“

Auf dem Platz vergisst man eben alles

Der Fußball sei ein gutes Beispiel, in dem nationale Grenzen und Sprachbarrieren einfach überwunden würden. „Sonst würde das auch in der Bundesliga nicht funktionieren mit teils über zehn Nationen, die als Team spielen. Auf dem Fußballplatz vergisst man eben alles.“ Die Bilder aus Niehl findet Ihr in der Galerie.


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