Sörensen Risse Darmstadt

Drei auf einen Schlag: FC bindet Leistungsträger

Der 1. FC Köln hat am Mittwoch die Vertragsverlängerung mit drei Leistungsträgern bekannt gegeben. Matthias Lehmann, Frederik Sörensen und Marcel Risse setzten ihre Unterschriften unter neue Verträge. Letzterer verlängerte gar bis 2022.

Köln – Paukenschlag vor dem Testspiel des Effzeh gegen den VfB Stuttgart: Mit Kapitän Matthias Lehmann (bis 2018), Frederik Sörensen (bis 2021) und Marcel Risse (bis 2022) hat der 1. FC Köln gleich drei wichtigen Stützen im Team einen neuen Vertrag gegeben.

Sörensen bis 2021, Lehmann bis 2018

Kein Wunder, dass Trainer Peter Stöger sich erfreut zeigte, alle drei Spieler noch länger in seinem Kader zu haben. „Freddie Sörensen ist ein Top-Profi, der mit seiner unaufgeregten Art hervorragend in unser Team passt und eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wie wertvoll er für unsere Mannschaft ist.“ Der Däne, dessen ursprünglicher Kontrakt bis 2018 gelaufen wäre, absolvierte bislang 38 Bundesliga-Spiele für den 1. FC Köln und stand in den 16 Spielen in der Hinrunde bislang jede Minute auf dem Feld.

Auch auf Lehmann konnte Stöger bis zu dessen Bänderverletzung im Knie jederzeit zählen. Der Kapitän unterschrieb einen neuen Ein-Jahres-Vertrag bis 2018. „Matze ist ein vorbildlicher Kapitän und mit seiner Einstellung und seinem Leistungsvermögen eine wichtige Säule in unserem Team. Es ist beeindruckend, wie er auch jetzt in der Reha nach seiner Verletzung an seinem Comeback arbeitet“, so Stöger.

Risse bleibt bis 2022

Auch in der Reha befindet sich Marcel Risse, und der Kölner hat vor, noch sehr lange für die Geissböcke aufzulaufen. Seinen bis 2019 laufenden Vertrag verlängerte er bis 2022 und hat damit noch fünfeinhalb Jahre Vertrag am Geißbockheim. „Marcel Risse hat bis zu seiner Verletzung auf Top-Niveau gespielt und war maßgeblich an unserem sehr guten Abschneiden bis zur Winterpause beteiligt“, sagte Stöger. „Marcel ist nicht nur Leistungsträger, sondern auch Identifikationsfigur in unserem Team.“

Risse freute sich, dass er sich langfristig zum Effzeh bekennen konnte. „Ich weiß, was ich am FC habe. In unserem Miteinander spüre ich Kontinuität und Verlässlichkeit. Dass wir während meiner Reha nach meinem Kreuzbandriss verlängert haben, ist für mich ein großes Zeichen der Wertschätzung, für die ich dankbar bin“, so Risse.



  1. Wattenberg

    Damit sind die Nötgler wunderbar wiedergegrüßt die behaupten das Profis nur am Geld hängen.Besonders Sörensen und Risse hätten woanders sicher mehr Kohle
    Verdienen können.

  2. HÄNNESCHEN

    Toll! Glückwunsch an den Verein, ein großes Dankeschön an die Spieler, dass sie unseren Weg (die Fans, unkritische wie kritische, gehören dazu) mitgehen wollen.
    Dass ML sich zum FC bekennt, ist aufgrund seiner fortgeschrittenen Karriere ein logischer Schritt. Hier ist es ein Zeichen des Vereins: der FC soll Deine letzte Station in der BL sein!
    Bei MR wäre zumindest die Heimat und das Aufwachsen des Töchterchens ein guter Grund. Jeweils die finanzielle Anreize ausser Acht lassend.
    Bei FS ist es – angesichts seiner spielerischen Fähigkeiten, seiner taktischen Ausbildung in Italien und seiner jungen Jahre – sehr überraschend. Nach dem dürfte sich die halbe Premier League die Finger schlecken. Hoffen wir, dass alles ohne Ausstiegsklauseln vonstatten ging, damit im Falle eines vorzeitigen Wechsels der FC adäquat entschädigt werden kann. Danke „Matze“, danke „Cello“, danke „Freddy“ für Euer Vertrauen!

    PS: TH fehlt jetzt umso mehr in dieser Aufzählung.

  3. Ottla

    lehmann ist auf dem weg zur FC-legende – der zentrale mann von wiederaufstieg, etablierung in liga 1, und, wer weiß, vl. sogar europa… gerade letzteres würde ich ganz besonders ihm sehr gönnen, denn spätestens damit würde er tatsächlich in die hall of fame beim FC eingang finden.

    • BÄRBELCHEN

      Und ich würde ihm das von Dir beschriebene Szenario von Herzen wünschen. Zu Unrecht fliegt er entweder unterm Radar oder steht im Zentrum der Kritik. Das sein Spiel so schlecht nicht sein kann, sieht man an Deiner Auflistung, er war von Anfang an dabei. Manch einer mag immer noch sagen: wir sind erfolgreich trotz und nicht wegen Herrn Lehmann, aber die sollten mehr auf die sportliche Kompetenz von Stöger, Schmid, Schmadtke und Jacobs vertrauen.


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