geissbockheim-symbol-2

Wieder drei Sterne? Arbeit im Nachwuchs wird neu bewertet

Alle drei Jahre bewertet die Deutsche Fußball-Liga (DFL) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Fußball-Bund jedes Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) in Deutschland neu. Auch der 1. FC Köln muss sich in diesen Monaten wieder einer Kontrolle unterziehen. Die Unterlagen wurden bereits eingereicht, im März steht die Zertifizierung an.

Köln – Drei Sterne vergaben die Prüfer vor drei Jahren, als der Effzeh zuletzt sein NLZ bewerten ließ. Die Höchstnote inklusive Zusatz-Auszeichnung für die Durchlässigkeit aus dem Nachwuchs in den Profi-Bereich. Timo Horn, Jonas Hector, Yannick Gerhardt und Daniel Mesenhöler hatten damals den Sprung aus den U-Mannschaften in die Lizenzspieler-Mannschaft geschafft.

Sieben neue Nachwuchsspieler bei den Profis

Nun sind Gerhardt und Mesenhöler zwar weg, doch neue Talente sind nachgerückt: Sven Müller, Salih Özcan, Marcel Hartel und Lukas Klünter sowie die drei U19-Talente Birk Risa, Hikmet Ciftci und Beyhan Ametov sprechen eigentlich eine deutliche Sprache, dass der Effzeh im Nachwuchs gut arbeitet. Aber sehen das auch die DFL-Kontrolleure so?

Der Effzeh hat seinen Nachwuchs-Bereich umstrukturiert: nicht nur die Teams (insbesondere die U21), sondern auch die NLZ-Führung mit der neuen Doppelspitze Daniel Meyer und Carsten Schiel. Zudem soll eine Kooperation mit der Deutschen Sporthochschule den Bereich Psychologie und Persönlichkeitsentwicklung noch mehr in den Vordergrund stellen. Am Geißbockheim will man so andere Klubs im Kampf um die besten Talente ausstechen.

Brackelmann und Nartey als Signal-Transfers

Jüngst gelang dies gleich in zwei prominenten Fällen. Mit Calvin Brackelmann (17, kam vom FC Hansa Rostock) und Nikolas Nartey (16, kam vom FC Kopenhagen) sicherte sich der Effzeh die Dienste zweier international umworbener Talente. Sie sollen über die U17 (Nartey) und U19 (Brackelmann) an die Profi-Mannschaft herangeführt werden. In beide Transfers war nach GBK-Informationen auch Profi-Trainer Peter Stöger bereits involviert.

Weiterlesen: Über eine Milliarde Euro in den Nachwuchs